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Pierre Gasly (Alpine) kämpft mit dem Grip im nassen Las-Vegas-Qualifying

Foto: Getty Getty

Eine lange Durststrecke beendete Alpine schon beim Großen Preis von Sao Paulo als Pierre Gasly nach drei Monaten endlich wieder WM-Punkte einfahren konnte. Der Grund für die lange Wartezeit war unter anderem ein früher Fokus auf die Entwicklung des 2026er Boliden.

Doch Brasilien hat etwas mit Las Vegas gemeinsam: Es sind beides Strecken, die dem Franzosen schon in der Vergangenheit lagen. Zwar konnte Gasly in der Wüste von Nevada noch kein Podium wie in Brasilien ergattern, jedoch konnte er mit Platz 5 2023 und Platz 3 2024 bereits zwei Top-5-Qualifikationsergebnisse erreichen.

Und auch der Alpine ist in Las Vegas historisch immer ein klein wenig schneller als die übliche Saisonpace. Dementsprechend optimistisch zeigte sich der 29-Jährige dann auch nach den Freitagstrainings, trotz zweier zwölfter Plätze: "Das Ziel ist, im Mix um Q3 zu sein."

Gasly puzzelt sich auf Platz 10

Aufgrund des verpassten 3. Freien Trainings musste Gasly "extrem schnell alles zusammenpuzzeln", fand mit seinem etwas pinkeren Alpine jedoch auch in der Qualifikation schnell seinen Rhythmus auf den schmierigen Straßen von Las Vegas. Die Bedingungen werden ihm heute Nacht vermutlich dennoch den Schlaf rauben: "Ich glaube nicht, dass ich heute Nacht schlafen kann, so viel Adrenalin habe ich noch im Körper."

"Es geht immer um Risiko und Ertrag - wie viel Risiko man nimmt, was man fühlt und wie hart man pushen kann. Am Lenkrad kannst du nicht mal für eine Zehntelsekunde blinzeln, weil ständig irgendwas passiert", beschreibt der Franzose die Umstände auf der Strecke.

Gasly fand offenbar das richtige Gleichgewicht und setzte seinen Alpine in Q1 auf Platz 6, gefolgt von einem starken 7. Platz im Q2 - noch vor Fernando Alonso, Charles Leclerc und dem aktuellen WM-Zweiten Oscar Piastri. (Zum aktuellen Stand in der Fahrer-WM) Am Ende reichte es für den Franzosen in einem "der schwierigsten Qualifyings meiner gesamten Formel-1-Karriere" für Platz 10 in der Startaufstellung zum Großen Preis von Las Vegas.

Colapinto erwischt es in Kurve 15

Auch Gaslys Teamkollege Franco Colapinto schlängelte sich trotz einiger spektakulärer Quersteher mit Platz 11 solide durch den ersten Teil der Qualifikation. "Wir haben uns stark verbessert, aber es war einfach extrem schwierig da draußen", so Colapinto nach der Session. "Die Menge an Regen und stehenden Wassers war enorm, und durch den Asphalt und die weißen Linien, die man nicht mal berühren konnte, fühlte es sich noch schlimmer an."

Genau eine solche Situation kegelte den Argentinier dann übermütig aus dem Kampf um den Einzug in die Top 10. "Die Runde war gut, ich lag klar im Delta vorne, bis ich den Kerb erwischt habe und mir in Kurve 15 das Auto wegrutschte. Ein riesiger Slide, ich hätte das Auto fast verloren - zum Glück nicht in die Mauer - aber die Zeit war natürlich weg."

Damit startet Colapinto im Rennen von Platz 15, gibt sich jedoch kämpferisch: "Hoffentlich bleibt es morgen trocken, dann können wir uns nach vorne kämpfen und in Richtung Punkte fahren."

Weniger Las-Vegas-Überraschungen, mehr Punkte?

Steve Nielsen, Alpine Managing Director, sieht durchaus ähnliche Chancen auf etwas Zählbares: "Als Team haben wir ein paar Punkte, die wir verbessern müssen, stehen aber morgen in einer konkurrenzfähigen Position und haben die Punkte klar im Blick." (Zum Qualifiying-Bericht)

Weniger optimistisch sieht überraschenderweise Gasly die Aussichten auf Erfolg im Rennen. Das hat jedoch ebenfalls mit der Vergangenheit in Las Vegas zu tun: "Meine Qualifyings waren zuletzt meistens besser als meine Rennen. Letztes Jahr ist uns hier der Motor hochgegangen, das Jahr davor hatten wir massives Graining. Von daher wird es interessant", so der Alpine-Pilot.

"In diesem Stadium der Saison habe ich aufgehört, Erwartungen zu haben. Ich gehe ins Rennen, gebe einfach alles - und dann schauen wir, was am Ende dabei herauskommt", so Gasly weiter. "Aber ich denke, wir sollten im Kampf um die Punkte dabei sein."

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