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Gaststart am Nürburgring: So wird Max Verstappens NLS-Debüt ablaufen!

Max Verstappen macht ernst: Am kommenden Wochenende plant er seinen ersten offiziellen Start in der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) 2025

Vom Lehrgang auf die Nordschleife: So plant Max Verstappen das Wochenende!

Max Verstappen könnte am Sonntag in einem GT3-Ferrari auf der Nordschleife fahren

Foto: Max Max

Nur eine Woche nach seinem Sieg beim Grand Prix von Italien in Monza wird Max Verstappen am kommenden Wochenende schon wieder Autorennen fahren, obwohl die Formel 1 Pause macht. Auf der Nürburgring-Nordschleife erfüllt sich der Red-Bull-Star seinen Traum von einer Teilnahme an einem offiziellen Lauf zur Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS).

Dabei hatte Helmut Marko noch am vergangenen Wochenende erzählt, Verstappen sei gerade wieder so motiviert, dass er "nicht einmal über GT" redet. Doch Pustekuchen: Am 13. und 14. September steigen auf dem Nürburgring die NLS-Stationen 7 (ADAC-ACAS-Cup) und 8 (64. ADAC-Reinoldus-Langstreckenrennen), jeweils über vier Stunden. Und Verstappen hat zufällig Zeit.

Marko, Motorsportkonsulent der Red Bull GmbH, bestätigt Verstappens Antreten auf dem Nürburgring auf Anfrage von Motorsport-Total.com. Verstappen habe sich für das kommende Wochenende das vertraglich notwendige Einverständnis von Red Bull geholt, müsse aber, bevor er wirklich an einem NLS-Lauf teilnehmen kann, "noch die notwendigen Formalitäten erfüllen".

Welche Bedingungen Verstappen erfüllen muss

Denn: Auf der legendären Nordschleife kann nicht jeder Dahergelaufene einfach Rennen fahren, sondern für eine Teilnahme an einem NLS-Rennen benötigt es die notwendigen Lizenzdokumente des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund e.V.). Und um das sogenannte DMSB-Permit-Nordschleife (DPN) zu erlangen, muss Verstappen am Freitag zunächst die Schulbank drücken.

Der ehemalige Mercedes-Sportchef Norbert Haug hatte es kürzlich in einem Interview mit Motorsport-Total.com als "albern" bezeichnet, "dass Max Verstappen ein Nordschleifen-Permit nachweisen muss, um dort in Rennen startberechtigt zu sein. Ich schlage vor, in die Bestimmung einzuführen, dass diese Prüfung ab vier Weltmeistertitel ersatzlos gestrichen wird."

Haug erinnert sich mutmaßlich an die Posse um MotoGP-Superstar Valentino Rossi, der eigentlich im Jahr 2024 unbedingt das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bestreiten wollte, letztendlich aber absagte, weil ihm der DMSB aufgrund der strengen Permit-Bestimmungen nicht mit einer Ausnahme-Starterlaubnis entgegenkommen konnte.

Aber die Regeln sind, wie sie eben sind, und als Halter einer internationalen Rennfahrerlizenz spart sich Verstappen zumindest die Leistungsprüfungen in der RCN, die "normale" Hobbyfahrer üblicherweise vorlegen, um ein B-Permit zu erlangen. Stattdessen muss er einen Lehrgang der DMSB-Academy samt anschließender Prüfung absolvieren.

Sobald Verstappen das B-Permit besitzt, darf er in einem Fahrzeug der Kategorie B Rennen fahren. Das wird voraussichtlich, so berichtet es auto motor und sport, in einem Porsche Cayman GT4 CS des Lionspeed-Teams stattfinden. Verstappens Kumpels Chris Lulham und Thierry Vermeulen sind ihren Weg zum "Nordschleifen-Führerschein" genauso gegangen.

Für den A-Permit benötigt Verstappen laut DMSB-Statuten "mindestens zwei Rennergebnisse in Wertung" mit "mindestens 14 Rennrunden in der Gesamtsumme", was bedeutet, dass er eigentlich auch am Sonntag nochmal im Porsche Cayman GT4 CS antreten müsste, um die Starterlaubnis für die größte Klasse der NLS zu erlangen.

Ein Rennen am Samstag könnte genug sein

Aber rein theoretisch könnte schon ein Rennen am Samstag reichen, um dann am Sonntag im Ferrari 296 GT3 des Schweizer Teams Emil Frey Racing an den Start zu gehen, was das eigentliche Ziel der Übung ist. Es sei eine "Einzelfallprüfung durch das DPN-Entscheidungsgremium möglich, gemäß DMSB-Lizenzbestimmungen", heißt es zu etwaigen Ausnahmen.

Dafür könnte Verstappen in Frage kommen, wenn er am Samstag gleich mit zwei unterschiedlichen Autos fährt, denn für Fahrer der FIA-Platinstufe, wie Verstappen einer ist, "besteht die Möglichkeit zur Anerkennung eines Doppelstarts". Heißt: Der Formel-1-Star muss für ein Rennen doppelt nennen, dann könnte das schon für das A-Permit reichen.

Fest steht auch, dass Verstappens Autos mit Red-Bull-Logos an den Start gehen werden. Für die bezahlt allerdings nicht Red Bull Racing, sondern die Red Bull GmbH in Fuschl. Es sind genau solche Freiheiten, auch neben der Formel 1 Rennen fahren zu dürfen, die Verstappen die Entscheidung, bei Red Bull zu bleiben, ein wenig leichter gemacht haben.

Helmut Marko hat jedenfalls keine Angst, dass sich Verstappen verletzen könnte, sondern sieht das Positive in dessen Nürburgring-Abenteuer: "In einer Phase, in der unser Formel-1-Auto nicht richtig gelaufen ist, war er da mit großer Begeisterung dabei. Das war eine wichtige Ablenkung für sein Wohlbefinden", unterstreicht der Österreicher vor der großen Nürburgring-Premiere.

Damit sind bald auch die leidigen Diskussionen darüber, welche Balance of Performance (BoP) Verstappen denn nun bei seinem inoffiziellen Streckenrekord im Mai verwendet haben soll, Geschichte. Denn wenn er unter Rennbedingungen gegen die alten Haudegen aus der NLS antreten muss, gelten endlich für alle die gleichen Spielregeln.

Wie sich Verstappen schlagen wird, das können interessierte Motorsportfans übrigens im Livestream verfolgen. Denn NLS7 und NLS8 werden am Samstag und Sonntag auf Motorsport-Total.com live übertragen. Und: Verstappen wird nicht als "Franz Hermann" antreten, sondern unter seinem echten Namen. Das bringt die Lizenzpflicht bei einem offiziellen Renneinsatz so mit sich ...

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