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"Gefahr ist sehr real": Fängt AlphaTauri Williams in der WM noch ab?

Williams hat die Weiterentwicklung des FW45 bereits vor Monaten eingestellt - War das im Hinblick auf die WM ein Fehler, da AlphaTauri nun offenbar in Fahrt kommt?

"Gefahr ist sehr real": Fängt AlphaTauri Williams in der WM noch ab?

Williams hat seit Mexiko einen neuen Gegner im Kampf um Platz sieben in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Weil AlphaTauri dort sechs Punkte holte, liegt das Team aus Faenza nur noch zwölf Zähler hinter Williams. Bei Alexander Albon klingeln deshalb die Alarmglocken.

"Die Gefahr ist sehr real", erklärt er im Hinblick auf die Möglichkeit, den siebten WM-Rang in den letzten drei Rennen des Jahres noch zu verlieren. AlphaTauri habe mit dem Singapur-Update "einen großen Schritt gemacht" und sich seitdem immer mehr gesteigert.

"Es ist ziemlich klar, dass sie uns in Sachen Pace überholt haben", so Albon, der in Austin und Mexiko zwar selbst jeweils Neunter wurde. AlphaTauri holte in diesen beiden Rennen alleine aber satte elf Punkte. Können sie dieses Tempo halten, wird es noch einmal eng für Williams.

 

Zumal laut Albon auch die Strecke in Brasilien an diesem Wochenende "ziemlich gut" zum AlphaTauri passen sollte. "Sie scheinen in langsamen Kurven sehr stark zu sein", erklärt er und betont daher, es werde für Williams "hart" werden, P7 in der WM zu verteidigen.

Das Team befinde sich jetzt im Verteidigungsmodus. "Diese Einstellung will man eigentlich nicht haben. Man will trotzdem aggressiv sein und pushen. Aber es wird knifflig", erklärt Albon, der daran erinnert, dass sein eigenes Auto bereits seit einiger Zeit gar kein Update mehr bekommen hat.

Albon: War korrekt, Fokus auf 2024 zu legen

Das große Update in Kanada im Juni sei zugleich das letzte in der Saison gewesen. Seitdem liegt der Fokus bei Williams bereits auf 2024. "Natürlich wäre es schade, P7 zu verlieren. Aber ich denke trotzdem, dass es die richtige Entscheidung war", betont Albon.

Denn er stellt klar: "Wir haben noch immer ein konkurrenzfähiges Auto." So habe man noch immer regelmäßig die Chance auf Punkte, obwohl die Entwicklung des FW45 bereits vor Monaten eingestellt wurde. Das vergangene Rennen in Mexiko sei ein gutes Vorbild für den Rest der Saison.

"Wir müssen Chancen nutzen, wenn sie sich ergeben", stellt Albon klar und betont, dass Williams genau das in Mexiko geschafft habe. Durch seinen eigenen neunten Platz habe man Schadensbegrenzung betrieben und nur vier Punkte auf AlphaTauri verloren.

Dabei hatte man vor dem Qualifying sogar noch den Eindruck gehabt, dass noch mehr für Williams drin sein könnte. Denn das dritte und letzte Training hatte Albon noch auf P2 beendet - bevor er dann in der Qualifikation in Q2 ausschied und nur von Startplatz 14 ins Rennen ging.

"Wir denken, dass es mit der Streckentemperatur zu tun hat", erklärt Albon. Denn im Qualifying war es noch einmal ein paar Grad wärmer als zuvor. Man habe die Reifen in der Outlap allerdings ähnlich wie zuvor vorbereitet, und das sei nicht das gewesen, "was die Strecke erfordert hat."

Warum Williams in Las Vegas stark sein könnte

Zudem sei es generell eine "Schwäche des Autos", dass man Performance verliere, wenn die Strecke zu heiß wird. "Wir neigen dazu, etwas mehr Energie in die Hinterreifen zu bekommen als die meisten Teams. Wenn die Strecke kühl ist, schlagen wir uns deshalb meistens gut", erklärt Albon.

Während der Europasaison hätten häufig Mischbedingungen am ganzen Wochenende geherrscht, erinnert er. "Das war perfekt für uns, weil die Strecke dadurch kühl geblieben ist", erklärt Albon. Auf heißen Strecken tue man sich dagegen deutlich schwerer.

Und das betreffe nicht nur die Qualifikation, denn obwohl er sich im Rennen in Mexiko wieder bis auf Platz neun nach vorne kämpfte, betont Albon: "Unsere Longrunpace in FT2 war in Mexiko sehr stark. Die konnten wir im Rennen nicht replizieren."

Die womöglich beste der drei noch verbleibenden Strecken im Kalender könnte für Williams daher Las Vegas sein. Denn Rennstart ist dort um 22:00 Uhr, das Qualifying steht sogar erst um Mitternacht an. Dementsprechend kühl dürfte es dort sein.

"Es ist eine Strecke, die wegen des Layouts und auch wegen der Temperaturen zu uns passen sollte", hofft Albon, denn im Qualifying werde es "nicht leicht" werden, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Da könnte Williams dann einen Vorteil haben.

Und ein gutes Ergebnis dort könnte dabei helfen, den siebten WM-Platz noch zu halten.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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