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Gegen Rassismus: Fahrer dürfen knien, müssen aber nicht

Auch in diesem Jahr dürfen die Fahrer vor den Rennen aufs Knie gehen, um gegen Rassismus zu protestieren

Gegen Rassismus: Fahrer dürfen knien, müssen aber nicht

Den Formel-1-Piloten steht es auch in diesem Jahr frei, ob sie im Vorfeld eines Rennens aufs Knie gehen, um gegen Rassismus und Diskriminierung zu protestieren. Das geht aus einem Plan hervor, der von den Fahrern und Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali beschlossen wurde.

Demnach soll vor den diesjährigen Rennen die im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Initiative "We Race as One" stärker positioniert werden. Damit soll auf wichtige Themen aufmerksam gemacht werden - etwa Nachhaltigkeit, Diversität und Inklusion. Die Fahrer werden dafür mit Beginn des Bahrain-Wochenendes vor dem Rennstart wieder zusammenkommen, jedoch als Ausdruck der gemeinsamen Unterstützung für die Initiative.

Die Piloten können diesen Moment aber auch nutzen, um aufs Knie zu gehen. Im Vorjahr hatte ein Großteil der Fahrer angesichts der entstandenen "BlackLivesMatter"-Bewegung die Minuten vor dem Rennen genutzt, um durch diese Geste Solidarität auszudrücken. Sechs Fahrer äußerten ebenfalls ihre Unterstützung, verzichteten aber auf einen Kniefall.

"Die gesamte Formel 1 ist vereint in der Unterstützung für #WeRaceAsOne und die Fahrer werden ihre eigene Unterstützung für die Initiative vor dem Grand Prix zeigen", teilt ein Sprecher mit. Die Fahrer würden über die Art ihrer Unterstützung selbst entscheiden, heißt es.

Vor allem Weltmeister Lewis Hamilton hatte sich zuletzt verstärkt für den Kampf gegen Rassismus stark gemacht, aber keine besonderen Gesten gefordert. "Ich denke, es ist nicht das Wichtigste, dass jeder aufs Knie geht", sagt er: "Ich denke, es geht mehr um die Handlungen, die wir im Hintergrund vornehmen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Urheber Chris Lugert