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Toto Wolff: Imola ist "eine weitere Demutserfahrung" für das Team

Aus eigener Kraft nicht in den Top 10 im Formel-1-Sprint in Imola: Was bei Mercedes schiefläuft und wie deutlich Toto Wolff die Situation kommentiert

"Wir haben Arbeit vor uns", sagt George Russell nach dem Formel-1-Sprint beim Grand Prix der Emilia-Romagna 2022 in Imola. Und er sagt das nicht ohne Grund, denn wie schon im Qualifying hat Mercedes auch im Sprintrennen den Sprung unter die Top 10 verpasst. Jetzt muss das Weltmeister-Team der vergangenen Jahre darauf hoffen, am Sonntag im Grand Prix überhaupt noch Punkte holen zu können.

Das müsse "das Minimum" sein, meint Teamchef Toto Wolff und fügt sichtlich ungehalten hinzu: "Das entspricht aber nicht unseren Erwartungen. Daher kann man das Wochenende komplett abschreiben."

Denn Mercedes seien in Imola praktisch die Hände gebunden. Der W13-Silberpfeil ist nicht schnell genug und bringt auch die Pirelli-Reifen nicht rasch genug auf die ideale Betriebstemperatur, wie Wolff erklärt. "Deshalb kannst du da nicht groß was machen." Man dürfe auch "keine Wunder" beim Rennstart erwarten. Es sei schlicht "eine weitere Demutserfahrung" für das Team an diesem Wochenende.

Kein Mercedes unter den schnellsten Zehn

Auch Russell spricht von einem "klarerweise schwierigen Wochenende" in Imola. Er als der bessere Mercedes-Fahrer belegte im Sprint den elften Platz, über 36 Sekunden hinter der Spitze und 2,5 Sekunden hinter Haas-Fahrer Mick Schumacher, der Zehnter wurde. Lewis Hamilton im zweiten Mercedes sah das Ziel nach 21 Runden noch hinter Sebastian Vettel im Aston Martin auf P14 unter 19 gewerteten Autos.

Das lässt Russell an der bisherigen Mercedes-Form zweifeln. Er meint: "Wahrscheinlich haben wir in den ersten paar Rennen über unserem eigentlichen Limit geboxt und stehen jetzt weiter hinten, als wir es verdienen."

Immerhin glaube das Team, die Gründe dafür zu kennen. Auch Russell verweist auf den Reifenhaushalt und die Schwierigkeit, die Pirelli-Reifen ins ideale Betriebsfenster zu bringen. Und er dämpft die Erwartungen für den Grand Prix am Sonntag: "Wir suchen nach einer Balance, aber es gibt praktisch nichts, was wir tun könnten." Das Reglement erlaubt schließlich keine großen Änderungen mehr an den Autos über Nacht.

Punktechance im Rennen nur über die Strategie?

"Wir versuchen einfach, unsere Sachen in den Griff zu kriegen und Chancen zu nutzen, wenn es möglich ist", sagt Russell und merkt an: "Ich glaube, dass unser Auto eigentlich schneller ist. Doch auf den Geraden sind wir zu langsam, um Positionen gutzumachen. Die kleinen Knicke auf den Geraden [in Imola] schränken die Überholmöglichkeiten weiter ein. Das hat uns [im Sprint] am Vorankommen gehindert."

Für ihn sei das Sprintrennen eine "Prozession" gewesen. Auch, weil der Formel-1-Sprint aus seiner Sicht "nicht lange genug ist, als dass sich Reifenverschleiß einstellen und es Unterschiede zwischen Fahrern und Fahrzeugen geben würde", so Russell.

Das wiederum mache ihm etwas Hoffnung für den Grand Prix, weil dann strategische Überlegungen ins Spiel kommen. "Die Strategie", sagt Russell, "wird am Sonntag der Schlüssel sein. Wir müssen dann etwas anders machen als unsere Gegner. Das gibt uns eine Möglichkeit, etwas voranzukommen. Es wird aber schwierig."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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