George Russell lauert: Kimi Antonelli vor Härtetest in Kanada
Antonelli führt die WM an - doch vor dem Kanada-GP warnen Experten vor Russell, der in Montreal traditionell stark auftritt
Etablierte Siegerpose von Kimi Antonelli
Foto: Sutton Images
Kimi Antonelli hat in der Formel-1-Saison 2026 mit starken Leistungen für Aufsehen gesorgt, doch vor dem kommenden Grand Prix in Kanada wird der junge Mercedes-Pilot vor einer Rückkehr seines erfahrenen Teamkollegen gewarnt. Laut dem F1-TV-Experten und ehemaligen IndyCar-Fahrer James Hinchcliffe könnte George Russell im Kampf um den Sieg in Kanada wieder die Oberhand gewinnen.
Antonelli, der sich erst in seiner zweiten Saison in der Königsklasse befindet, hat die Szene mit einem starken Start in die Saison überrascht. Vor der Saison galt Russell als klarer Favorit innerhalb des Mercedes-Teams, doch nach Siegen von Antonelli in China, Japan übernahm der 19- Jährige Italiener die Führung in der Gesamtwertung.
Nach dem Großen Preis von Miami, den Antonelli von der Poleposition aus gewann und seinen Vorsprung auf Russell auf 20 Punkte ausbaute, äußert sich Hinchcliffe in der F1-TV-Analyse zur bevorstehenden Herausforderung in Montreal auf dem Circuit Gilles Villeneuve.
Russell als Kanada-Spezialist im Fokus
"Es hält in der Formel 1 nichts für immer, richtig? Und wir gehen jetzt zu einer Strecke, bei der wir wissen, dass George Russell sehr stark ist", sagt Hinchcliffe. "Er hat dort im letzten Jahr gewonnen. Es wird interessant zu sehen sein, wie er damit umgeht, wenn er dort hinkommt und vielleicht wieder das Momentum auf seine Seite bekommt. Wie verarbeitet er dieses Auf und Ab?"
Russell gewann den Kanada-GP 2025, während Antonelli dort den dritten Platz belegte. Auch diesen Aspekt betont Hinchcliffe: "Das ist nicht so gut wie Platz eins", sagt er mit Blick auf Antonellis Podium im Vorjahr. "Es war eine dominante Leistung von George. "
"Aber gleichzeitig zeigt dieser Junge jetzt das Selbstvertrauen eines Siegers. Er fühlt sich wohl dabei, Rennen zu gewinnen. Er hat sogar eine Art Signatur-Geste entwickelt, die er nach Siegen zeigt. Das macht jemand, der sich bereits im Voraus Gedanken macht, was er nach einem Sieg machen wird. Das ist ein sehr selbstbewusster junger Fahrer" so Hinchcliffe weiter.
Der Große Preis von Kanada gilt damit als möglicher Wendepunkt im internen Mercedes-Duell zwischen Antonelli und Russell.
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