George Russell: Medienrummel in der Formel 1 ist total verrückt

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George Russell: Medienrummel in der Formel 1 ist total verrückt
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
07.04.2019, 08:25

Formel-1-Rookie George Russell zeigt sich vom Rummel abseits des Cockpits überwältigt und bezeichnet das Fahren als den einfacheren Teil

George Russell hat seine ersten beiden Formel-1-Rennen mit Erfolg hinter sich gebracht. Sowohl bei seinem Debüt in Australien als auch am vergangenen Wochenende in Bahrain sah der Brite mit seinem Williams die Zielflagge, nachdem er im Qualifying jeweils schneller als sein erfahrener Teamkollege Robert Kubica gewesen war. An WM-Punkte aus eigener Kraft ist mit dem Williams FW42 derzeit nicht zu denken, aber Russell hat auch so seinen Spaß.

"Ich würde sagen, das Fahren selbst ist der einfachste Teil der Formel 1", meint Russell und erläutert: "Wir sind Rennfahrer, die dafür gemacht sind, Rennen zu fahren. Sich ins Auto zu setzen und zu fahren, ist normal für uns. Es gibt aber noch so viel mehr. All die Medientermine, die Autogrammstunden mit den Fans, das Fernsehen in der Startaufstellung - all das ist unglaublich, einfach total verrückt"

"Das ist anders als alles, was ich bisher kannte", gesteht der Formel-2-Champion von 2018 und erinnert sich, wie er bei seinem Formel-1-Debüt in Melbourne "als ich an die Strecke kam jedes Mal 25 bis 30 Minuten brauchte wegen all der Fotos und Autogramme."

George Russell

Das Fahren selbst bezeichnet Formel-1-Rookie Russell als den einfachsten Teil

Genau diese Aufgaben abseits des Cockpits sind es, die von Außenstehenden oft unterschätzt werden, wie der Formel-1-Rookie betont: "Die Fans sehen nur die schönen Seiten des Sports, also die Rennen, den Luxus, das Leben in Monaco und all diese Dinge. Die wirklich schwere Arbeit wird aber hinter den Kulissen verrichtet und damit meine ich nicht nur die technische Seite. Auch das Marketing ist ein riesiger Teil des Ganzen."

Was das Marketing betrifft, nimmt sich der Youngster im Mercedes-Kundenteam Williams die beiden Piloten des Mercedes-Werksteams, Lewis Hamilton und Valtteri Bottas, zum Vorbild. "Ich weiß, dass Lewis und Valtteri diese Disziplin extrem gut beherrschen. Was die Leute nicht sehen, ist, dass sie jeden Abend nach der Nachbesprechung mit dem Team noch all ihre Marketing-Aufgaben erledigen. Dann gehen sie für 45 Minuten zu einem Event eines Sponsors", sagt Russell.

Um die Bedeutung der Sponsoren und die Wichtigkeit, diese Sponsoren zufriedenzustellen, weiß Russell genau: "Sie sind es schließlich, die uns das Rennfahren überhaupt möglich machen. Ohne sie wären wir nicht hier. Man muss also auch etwas zurückgeben."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Urheber Mario Fritzsche
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