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Trotz Absprache kracht es zwischen dem Mercedes-Duo kurz nach dem Start in Katar - Wie George Russell die Situation mit Teamkollege Lewis Hamilton bewertet

George Russell nach Hamilton-Crash: Hatten es am Morgen noch besprochen

Zwischen den Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und George Russell krachte es beim Grand Prix von Katar am Sonntag schon in der ersten Kurve. Hamilton strandete im Kiesbett. Russell konnte weiterfahren und wurde am Ende Vierter.

Hamilton nahm die Schuld für den Crash anschließend auf sich. "Ich weiß es definitiv zu schätzen, dass er sich dafür entschuldigt hat, ganz klar", goutiert Russell die Reaktion seines Teamkollegen. "Wie ich schon am Funk sagte, sind an jedem Vorfall zwei Personen beteiligt, und ich weiß es zu schätzen, was er gesagt hat."

Dennoch war der Frust bei Russell im Rennen zunächst groß. "Es war für uns beide eine große verpasste Chance. Denn wir haben nur ein Ziel, nämlich Platz zwei in der Konstrukteursmeisterschaft zu erreichen", erklärt der Mercedes-Pilot.

Trotz Strategiebesprechung kam es zum Crash

"Wir haben am Morgen viel darüber diskutiert, wie wir zusammenarbeiten werden. Der Kampf war nicht gegeneinander gerichtet. Der Kampf ist mit Ferrari."

"Glücklicherweise haben wir an diesem Wochenende mehr Punkte geholt als sie. Aber Lewis und ich, wir kommen schon klar. Wir haben großen Respekt voreinander. Nichts war von beiden Seiten beabsichtigt", sagt der Brite über das teaminterne Verhältnis.

Was die Aussichten in der Hersteller-WM betrifft, habe er "immer noch volles Vertrauen, dass wir es schaffen werden". Dort behauptet sich Mercedes aktuell mit 326 Punkten vor Ferrari mit 298. "Deshalb stehe ich jetzt hier mit einer positiven Einstellung, denn das Auto war schnell und das Rennen wirklich stark."

Ohne die Kollision mit Hamilton, so glaubt Russell, hätte er sogar Rennsieger Max Verstappen herausfordern können. "Ich sehe keinen Grund, warum nicht", sagt er.

"Wir glauben, dass wir auf der gleichen Pace waren, wenn nicht sogar schneller als McLaren", zieht er den Vergleich zum McLaren-Duo auf den Plätzen zwei und drei. "Und dass Piastri so dicht hinter Max ins Ziel kam, war wirklich sehr überraschend."

"Diese Saison war nicht durchgängig gut, aber wir haben das nächste Jahr, in dem wir wieder stark sein werden. [...] Für den Rest dieser Saison haben wir noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen, aber ich glaube, dass wir unser Ziel erreichen können."

Mercedes: "Reden hinter verschlossenen Türen"

Vorfälle wie der in Katar müssen dann aber die Ausnahme bleiben. Das weiß auch Mercedes-Kommunikationschef Bradley Lord. "Regel Nummer eins für jedes Rennteam ist, dass sich die beiden Autos nicht berühren. Das ist den beiden Fahrern genauso wie jedem anderen Teammitglied sehr bewusst", sagt er.

"Ein Auto im Kiesbett zu haben, eines in der Boxengasse und dann am Ende der ersten Runde auf dem letzten Platz, ist das Schlimmste, was einem in der ersten Runde passieren kann. Aber wie wir damit umgehen, darüber reden wir hinter verschlossenen Türen."

Wie Russell verrät auch Lord: "Wir haben in der Strategiesitzung am Morgen über die möglichen Szenarien in der ersten Kurve gesprochen. Offensichtlich war das, was passiert ist, nicht Teil des Plans und auch nicht von beiden Seiten beabsichtigt."

"Beide Fahrer waren hinterher sehr großmütig, und wir werden darüber reden und es hinter uns lassen. Das Besondere an dieser Saison war, wie gut sie zusammengearbeitet haben, um das Team aus seiner schwierigen Lage zurückzubringen. Ich bin sicher, dass sie das in den letzten fünf Rennen fortsetzen werden."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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