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Formel 1 Dschidda

George Russell: Wegen Porpoising verlieren wir den ganzen Anpressdruck

Obwohl er deutlich besser war als Teamkollege Lewis Hamilton, ist George Russell mit dem Qualifying nicht zufrieden: Porpoising überschattet bei Mercedes alles

Für Mercedes läuft es auch in Dschidda nicht wie gewünscht. Während Ex-Weltmeister Lewis Hamilton überraschend schon in Q1 die Segel streichen musste, kam dessen Teamkollege George Russell zumindest auf Rang sechs. Zufrieden ist Russell mit dieser Platzierung angesichts von neun Zehntelsekunden Rückstand aber nicht.

"Wir sind nicht hier, um um Platz fünf oder sechs zu kämpfen", hadert er. Das ist aber derzeit die Realität von Mercedes, die sich sogar hinter dem Alpine von Esteban Ocon einsortieren mussten. "Persönlich wäre ich mit dem fünften Platz zufrieden gewesen", sagt Russell. "Der war möglich, wenn ich absolut alles zusammenbekommen hätte."

Doch wie Russell schon sagt, ist das eigentlich nicht der Anspruch von Mercedes. Doch die Silberpfeile kämpfen weiterhin mit ihrem Grundproblem: Porpoising. "Das ist genau das Gleiche, was wir schon vom ersten Tag an gesehen haben", erklärt der Brite. "Und das einzige Mittel dagegen ist, das Auto sehr weit nach oben zu heben."

Doch mit den Ground-Effect-Autos ist das der Performance absolut nicht zuträglich. "Wir verlieren den ganzen Abtrieb", sagt Russell. "Wir wissen, dass wir enorm viel Rundenzeit gewinnen können, wenn wir das Auto auf den Boden bekommen. Aber das können wir im Moment physikalisch nicht erreichen. Wir müssen umdenken."

Andere Problemzonen erst einmal außen vor

Bei Mercedes liegt der ganze Fokus derzeit darauf, das Problem Porpoising in den Griff zu bekommen. Das bedeutet aber auch, dass anderen Dingen derzeit nicht die notwendige Beachtung geschenkt werden kann. "Als Fahrer kann ich mich nicht so sehr auf das Fahren, die Reifen und das Feintuning der Balance fokussieren. Wir können nicht einmal wirklich ein richtiges Set-up machen."

George Russell, Mercedes-AMG

George Russell, Mercedes-AMG

Foto: Andy Hone / Motorsport Images

Das wurde am Samstag im Qualifying offensichtlich: "Das Auto ist wirklich auf Messers Schneide, und es in das richtige Fenster zu bekommen, ist wirklich schwierig", meint Russell. Das bekam vor allem Teamkollege Hamilton zu spüren, der in eine andere Set-up-Richtung ging und in Q1 ausschied. "Das hat eindeutig nicht funktioniert, das können wir in den Daten sehen."

Der fehlende Speed bringt aber noch weitere Nachteile mit sich: Russell musste in Q1 einen Reifensatz mehr verwenden als die direkte Konkurrenz und war dementsprechend immer einen Reifensatz hintendran.

Wolff: Zeit aufzuwachen!

"Und wenn du dann nur einen Soft hast für die letzte Session, dann bist du vielleicht auch um die zwei bis drei Zehntel hinten und dann", analysiert Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff bei 'Sky', warum es am Ende nicht einmal gereicht hat, um den Alpine zu schlagen.

Die Leistung von Russell selbst sei "okay" gewesen. "Er war relativ gut unterwegs, war eineinhalb Zehntel schon schneller als eine Runde davor, aber auch das ist egal, weil du endest trotzdem irgendwo zwischen Verstappen und Ocon und das macht die Sache auch nicht besser", hadert Wolff und fordert: "Jetzt ist Zeit aufzuwachen."

Für den Sonntag steht Mercedes aber erneut ein schwieriger Grand Prix bevor. Lewis Hamilton hat von Startplatz 15 viel Arbeit vor sich, George Russell will zumindest das Maximum herausholen, was für ihn Platz fünf wäre. "Das wäre unser leistungsgerechtes Ergebnis", sagt er. "Wir sind so weit weg von der Spitze. Im besten Fall landen wir auf Platz fünf, im schlechtesten Fall wieder in dieser Region hier."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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