Formel 1
Formel 1
28 März
FT1 in
29 Tagen
18 Apr.
Rennen in
52 Tagen
09 Mai
Nächstes Event in
70 Tagen
06 Juni
Rennen in
101 Tagen
13 Juni
Rennen in
108 Tagen
R
Le Castellet
27 Juni
Rennen in
122 Tagen
04 Juli
Nächstes Event in
126 Tagen
01 Aug.
Rennen in
157 Tagen
29 Aug.
Rennen in
185 Tagen
12 Sept.
Rennen in
199 Tagen
26 Sept.
Rennen in
213 Tagen
03 Okt.
Nächstes Event in
217 Tagen
10 Okt.
Rennen in
227 Tagen
24 Okt.
Rennen in
242 Tagen
R
Mexiko-Stadt
31 Okt.
Rennen in
249 Tagen
R
Sao Paulo
07 Nov.
Rennen in
255 Tagen
12 Dez.
Rennen in
290 Tagen
Details anzeigen:

Gerhard Berger: Sebastian Vettel hat seine besten Jahre hinter sich

Der frühere Formel-1-Fahrer Gerhard Berger sieht Charles Leclerc in der Saison 2020 bei Ferrari gegenüber Sebastian Vettel klar im Vorteil

geteilte inhalte
kommentare
Gerhard Berger: Sebastian Vettel hat seine besten Jahre hinter sich

"Sebastian hat seine besten Jahre bereits hinter sich", sagt Gerhard Berger. Genau deshalb habe der viermalige Formel-1-Weltmeister in der Saison 2020 eine schwierige Aufgabe zu bewältigen. Denn er trage das Ferrari-Teamduell gegen einen jungen, erfolgshungrigen Fahrer aus, dem bei Ferrari die Zukunft gehöre: Charles Leclerc.

Der 22-jährige Leclerc hat in der Winterpause einen neuen langfristigen Vertrag in Maranello unterschrieben, der 32-jährige Vettel hingegen bestreitet in diesem Jahr seine letzte Saison unter dem aktuellen Kontrakt. Und ob Vettel über 2020 hinaus bei Ferrari oder überhaupt in der Formel 1 bleiben wird, ist offen.

Wie Berger im Gespräch mit 'Motorsport.com' betont, ist ein solches Szenario ganz normal. "Ich glaube, das ist einfach der Lauf der Dinge. Du bist Rennfahrer, du bist jung, aggressiv, schnell, erfolgreich. Das spielt alles für dich."

Ferrari SF1000

Ferrari SF1000
1/14

Foto: Ferrari

Ferrari SF1000

Ferrari SF1000
2/14

Foto: Ferrari

Ferrari SF1000

Ferrari SF1000
3/14

Foto: Ferrari

Ferrari SF1000

Ferrari SF1000
4/14

Foto: Ferrari

Ferrari SF1000

Ferrari SF1000
5/14

Foto: Ferrari

Ferrari SF1000

Ferrari SF1000
6/14

Foto: Ferrari

Ferrari SF1000

Ferrari SF1000
7/14

Foto: Ferrari

Ferrari SF1000

Ferrari SF1000
8/14

Foto: Ferrari

Ferrari SF1000

Ferrari SF1000
9/14

Foto: Ferrari

Ferrari SF1000

Ferrari SF1000
10/14

Foto: Ferrari

Ferrari SF1000

Ferrari SF1000
11/14

Foto: Ferrari

Ferrari SF1000

Ferrari SF1000
12/14

Foto: Ferrari

Ferrari SF1000

Ferrari SF1000
13/14

Foto: Ferrari

Ferrari SF1000

Ferrari SF1000
14/14

Foto: Ferrari

Vettel: Das Karriereende ist nicht mehr fern ...

"Irgendwann [aber] kommt die Zeit, da kommst du ins letzte Drittel deiner Karriere, und die Jungen kommen von hinten nach und fangen an zu zwicken und zu beißen. Man wehrt sich dann dagegen - der eine ein bisschen länger, der andere ein bisschen weniger lang."

"In dieser Phase", so meint Berger, "ist Sebastian gerade. Er befindet sich im letzten Drittel seiner Karriere, und Leclerc im ersten Drittel."

Was aber nicht bedeuten müsse, dass Vettel chancenlos in die Saison 2020 gehe, erklärt der frühere Ferrari-Fahrer Berger. "Sebastian wird noch einmal seine Kräfte und seine Erfahrung so zusammenbauen, dass er der Welt noch einmal zeigen kann, dass er auch einen Leclerc schlagen kann."

Noch ist Vettel aber nicht geschlagen

"Ob ihm das gelingt oder nicht, wissen wir nicht. Es wird sicherlich spannend, wie das ausgeht. Aber egal, wie es ausgeht: Am Ende des Tages hat Leclerc die Zukunft noch vor sich und Sebastian hat seine besten Jahre bereits hinter sich."

Dennoch hält Berger weiter große Stücke auf Vettel, der einst unter Bergers Regie (als Teamchef von Toro Rosso) seinen ersten Formel-1-Sieg erzielt hatte. "Leclerc wird eine harte Nuss sein. Doch Sebastian hat im zweiten Halbjahr [2019] immer wieder die Nase vorne gehabt. Ich würde nicht sagen, dass das Thema gegessen ist."

Die Vorteile im Ferrari-Teamduell wiederum lägen "auf Basis seines Talents, aber auch seines Alters und seiner Unbekümmertheit" bei Leclerc, meint Berger weiter. Außerdem sei es Leclerc gleich im ersten Ferrari-Jahr gelungen, sich in die Herzen der Tifosi zu fahren. Ein weiterer Pluspunkt, wie Berger weiß.

Wie Leclerc abseits der Rennstrecke punktet

"Der Nachteil bei den Italienern und besonders bei Ferrari ist, dass sie die Vergangenheit ganz schnell wieder vergessen und aufs nächste Pferd springen, weil das gerade gut läuft", erklärt Berger.

Eine solche Situation glaubt er bei Leclerc erkannt zu haben: "Da kommt ein Junger, der spricht die Sprache perfekt, der ist halber Italiener, schlägt dort auf und man sieht die Zukunft in ihm."

2007: Sauber-BMW F1.07

2007: Sauber-BMW F1.07
1/15

Foto: Sutton Images

(kein Kosename)

2007: Toro Rosso STR02

2007: Toro Rosso STR02
2/15

Foto: Glenn Dunbar / Motorsport Images

(kein Kosename)

2008: Toro Rosso STR03

2008: Toro Rosso STR03
3/15

Foto: Sutton Images

"Julie"

2009: Red Bull RB5

2009: Red Bull RB5
4/15

Foto: Sutton Images

"Kate"

2010: Red Bull RB6

2010: Red Bull RB6
5/15

Foto: Sutton Images

"Luscious Liz"

2011: Red Bull RB7

2011: Red Bull RB7
6/15

Foto: Sutton Images

"Kinky Kylie"

2012: Red Bull RB8

2012: Red Bull RB8
7/15

Foto: Sutton Images

"Abbey"

2013: Red Bull RB9

2013: Red Bull RB9
8/15

Foto: Sutton Images

"Hungry Heidi"

2014: Red Bull RB10

2014: Red Bull RB10
9/15

Foto: Sutton Images

"Suzie"

2015: Ferrari SF15-T

2015: Ferrari SF15-T
10/15

Foto: Sutton Images

"Eva"

2016: Ferrari SF16-H

2016: Ferrari SF16-H
11/15

Foto: Sutton Images

"Margherita"

2017: Ferrari SF70-H

2017: Ferrari SF70-H
12/15

Foto: Sutton Images

"Gina"

2018: Ferrari SF71H

2018: Ferrari SF71H
13/15

Foto: Glenn Dunbar / Motorsport Images

"Loria"

2019: Ferrari SF90

2019: Ferrari SF90
14/15

Foto: Andrew Hone / Motorsport Images

"Lina"

2020: Ferrari SF1000

2020: Ferrari SF1000
15/15

Foto: Ferrari

(noch kein Kosename)

Das sei für den jeweils anderen Fahrer, im konkreten Fall Vettel, schwer zu verdauen. Laut Berger ist das auf das besondere Umfeld bei Ferrari zurückzuführen. Er kennt es aus eigener Erfahrung: 1987 bis 1989 und noch einmal von 1993 bis 1995 fuhr der Österreicher für das Formel-1-Traditionsteam.

Entscheidet die Psyche das Teamduell?

Eine Erkenntnis aus diesen sechs Jahren: "Grundsätzlich ist Ferrari das tollste Team, bei dem man sein kann. Als Rennfahrer ist es das schönste Team, mit dem man arbeiten kann."

"Man muss aber auch bereit sein, gewisse Situationen zu meistern, mit vielleicht weniger Rückhalt als bei einem anderen Team. Da bist du auf dich gestellt", sagt Berger und fügt hinzu: "Mental ist das in dem Team schon schwierig zu [managen], aber Sebastian ist viermaliger Weltmeister [...] und wird das [managen] müssen."

Mit Bildmaterial von LAT.

"Extrem" und "komplett anders": Mattia Binotto erklärt den Ferrari SF1000

Vorheriger Artikel

"Extrem" und "komplett anders": Mattia Binotto erklärt den Ferrari SF1000

Nächster Artikel

Vettel keine Nummer 1 mehr: "Sehe es nicht als Downgrade"

Vettel keine Nummer 1 mehr: "Sehe es nicht als Downgrade"
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Fahrer Sebastian Vettel
Teams Scuderia Ferrari Mission Winnow
Urheber Stefan Ehlen