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Gerhard Berger: Was Audi in der Formel 1 besser als BMW machen muss

Gerhard Berger erklärt, warum BMW-Sauber seiner Meinung nach nie die ganz großen Erfolge in der Formel 1 feiern konnte - Macht es Audi ab 2026 besser?

Gerhard Berger: Was Audi in der Formel 1 besser als BMW machen muss

2026 steigt Audi in die Formel 1 ein. Die Ingolstädter haben im Januar bereits einen ersten Anteil an der Sauber-Gruppe übernommen, in Zukunft wird dieser Anteil noch weiter steigen. In drei Jahren wird der Rennstall aus Hinwil dann das offizielle Audi-Werksteam bilden.

Das Szenario ist nicht neu. Mit BMW stieg Anfang des Jahrtausends schon einmal ein großer deutscher Hersteller bei Sauber ein. Wie auch beim Audi-Projekt kamen die Motoren damals aus Deutschland, das Chassis wurde weiterhin in der Schweiz gebaut.

Die ganz großen Erfolge feierte die BMW-Sauber-Partnerschaft allerdings nie. Zwischen 2006 und 2009 reichte es lediglich zu einem Grand-Prix-Sieg, nach nur vier Jahren stieg BMW wieder aus. Gerhard Berger verrät, was seiner Meinung nach damals schiefgelaufen ist.

Im Gespräch mit 'auto motor und sport' erklärt Berger, der zur Jahrtausendwende selbst Motorsportdirektor von BMW war und vier Jahre lang dort arbeitete, die Münchener seien in der Formel 1 gescheitert, "weil sie das Thema nicht konsequent umgesetzt haben."

"Sie haben nicht konsequent die Ingenieursdenke und die die Denke vom BMW platziert, sondern sie haben die Sauber-Kultur beibehalten. Ich möchte nicht sagen, dass die nicht gut war. Aber halt nicht ausreichend, um eine Weltmeisterschaft zu gewinnen", erklärt er.

War Sauber zu weich für die Formel 1?

BMW habe "das Thema einfach nicht hart genug und konsequent genug durchgezogen", und das Team sei "eine Mischung zwischen München und Hinwil" gewesen. Berger erklärt, BMW hätte dem Projekt damals mehr den eigenen Stempel aufdrücken müssen.

Denn unter Teamgründer Peter Sauber, der den Rennstall 1993 in die Formel 1 brachte, hatte Sauber zuvor nie ein Rennen gewonnen. "Ich habe [Peter] Sauber immer geschätzt. Aber ich habe ihn immer empfunden als einen Delfin im Haifischbecken", betont Berger.

"Und es hätte [bei BMW-Sauber] einfach meiner Meinung nach mehr Haifische gebraucht", lacht der Österreicher. Stattdessen kaufte Sauber das Team nach den vier BMW-Jahren wieder zurück. Auch danach gelang bis heute kein weiterer Grand-Prix-Sieg mehr.

Inzwischen geht das Team unter dem Namen Alfa Romeo an den Start, ab 2026 dann als Audi. Es bleibt abzuwarten, ob deren Formel-1-Story erfolgreicher wird als das recht kurze BMW-Gastspiel in Hinwil.

Mit Bildmaterial von BMW.

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