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Gespräche vor drei Jahren: So lange ist Valtterie Bottas bei Cadillac involviert

Valtteri Bottas fährt 2026 für Cadillac in der Formel 1: Der Finne verrät, wann er den ersten Kontakt zu den Amerikanern hatte - und warum das Projekt nicht nur Spaß ist

Gespräche vor drei Jahren: So lange ist Valtterie Bottas bei Cadillac involviert

Cadillac-Pilot Valtteri Bottas beim Formel-1-Test in Bahrain

Foto: LAT Images

Das Formel-1-Debüt von Cadillac rückt immer näher: In weniger als 25 Tagen findet mit dem Großen Preis von Australien bereits das erste Rennen der neuen Saison statt. Damit endet auch für Valtteri Bottas eine lange Zeit der Planung und Vorbereitung, denn der Finne ist schon länger in das Projekt integriert als gedacht.

"Vor etwas mehr als drei Jahren fanden die ersten Gespräche statt, noch bevor das Team überhaupt die Bestätigung hatte, dass es in der Formel 1 sein wird", verrät Bottas im Gespräch mit Fotograf und YouTuber Kym Illman. "Aber mit Graeme Lowdon begannen die ersten Diskussionen, und er hielt mich dann über die Fortschritte auf dem Laufenden."

"Als sie schließlich den Platz erhielten, begannen wir mit ernsthaften Gespräche, denn Anfang 2025 wurde das Cadillac Formel-1-Team zu meiner Priorität", ergänzt der Finne. "Ich dachte: Dort will ich hin. Das soll mein nächstes Projekt sein. Letztendlich war es dann recht einfach, weil ich dort sein wollte und sie mich offensichtlich auch wollten."

An der Begeisterung für das Projekt habe sich bis heute nichts verändert, betont Bottas. "Ich war wirklich überrascht, in welch guter Verfassung das Team ist, wenn man bedenkt, wie spät sie die Bestätigung bekommen haben, dass sie in der Formel 1 starten dürfen."

Kampfansage von Bottas: "Sie meinen das ernst!"

"Das Team stellt ständig neue Leute ein. Das Team wächst ununterbrochen. Die Fabrik wächst. Sie bauen weitere Einrichtungen in den USA", erinnert der langjährige Mercedes-Pilot, der sicher ist: "Sie meinen das ernst. Sie sind nicht hier, um Spaß zu haben."

"Es war ein Wettlauf, das Auto fertigzustellen, und wie viel es allen bedeutet hat, dass das Auto tatsächlich lief", verrät Bottas. "Es gab Leute, die geweint haben, als das Auto zum ersten Mal fuhr. So viel bedeutete es den Leuten, die so lange Vollgas gegeben haben."

Auch am ersten Tag der Wintertestfahrten in Bahrain drehte der namenlose Cadillac fleißig seine Runden. Zwar konnten Bottas und Teamkollege Sergio Perez nicht mit schnellen Rundenzeiten glänzen, dafür allerdings mit Ausdauer: Die Amerikaner schafften am Mittwoch mehr als 100 Runden.

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