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Formel 1 Suzuka

Glock: Schumacher würde "einen klar besseren Job machen" als Sargeant

Logan Sargeant crasht auch im Suzuka-Qualifying wieder - Werden die Unfälle des Rookies für Williams allmählich zu teuer? - Alexander Albon verpasst Q3 in Japan

Glock: Schumacher würde "einen klar besseren Job machen" als Sargeant

Ist der Druck auf Logan Sargeant aktuell zu groß? Nachdem der Rookie bereits beim vergangenen Rennen in Singapur gecrasht war, verunfallte er auch beim Qualifying zum Großen Preis von Japan wieder - und das gleich in seiner ersten schnellen Runde in Q1.

Sargeant kämpft aktuell um einen neuen Vertrag für die Saison 2024 und ist (neben Lance Stroll) der einzige Stammfahrer, der von seinem Team noch nicht für das kommende Jahr bestätigt wurde. Von außen drängt sich der Eindruck auf, dass Sargeant aktuell zu viel will.

Das bestätigt er nach seinem erneuten Crash übrigens auch selbst. "Ich war einfach nicht geduldig genug", gesteht er und erklärt, dass er "zu aggressiv auf der Power" gewesen sei. "Wir hatten im letzten Sektor ein paar Probleme mit überhitzenden Hinterreifen", berichtet er.

In Kombination mit dem Rückenwind dort sei es "knifflig", so Sargeant, der gesteht: "Sobald ich das Gras berührte, konnte ich nichts mehr machen." Selbstkritisch erklärt er: "Es ist dort auf jeden Fall schwierig, aber es gibt keinen Grund, warum ich das machen sollte."

Experte Timo Glock erklärt bei Sky: "Ich bin gespannt, wie der nächste Kommentar von [Williams-Teamchef] James Vowles aussieht, der sich ja die ganze Zeit hinter ihn stellt und sagt: Wir müssen ihm die Zeit geben und wir supporten ihn."

"Aber das sind natürlich so viele Fehler, die da gerade gemacht werden, die dem Team auch weh tun, was den [Kostendeckel] angeht, was das Budget angeht", betont Glock, was zwischen den Zeilen auch Dave Robson, Leiter der Fahrzeug-Performance bei Williams, bestätigt.

Sargeant sicher: Eigentlich habe ich die Pace

"Auf dieser Strecke hat ein kleiner Fehler in dieser Kurve große Folgen, und wir müssen nun ein ganzes Auto für Logan wiederaufbauen", betont er. Und das ist natürlich nicht billig. "Der ist in einer schwierigen Ausgangssituation", sagt Glück daher über Sargeant.

"Und die Frage ist, wie lange ist er so für das Team noch tragbar am Ende? Da muss man sich genaue Gedanken machen. Es gibt in meinen Augen genügend Möglichkeiten für Williams, unter anderem eben für uns logischerweise Mick Schumacher", so Glock.

Er sei sich sicher, "dass er einen klar besseren Job machen würde mit seiner Erfahrung", sagt der Experte über Schumacher, der aktuell noch kein Cockpit für 2024 hat und mit einem Wechsel zu Alpine in die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) liebäugelt.

Sargeant selbst will sich zu seiner Zukunft übrigens nicht äußern. "Ich habe nicht die Energie, darüber nachzudenken. Mir geht es nur darum, jedes Rennen so gut wie möglich abzuschließen", betont er und erklärt, er ärgere sich einfach über die "verpasste Möglichkeit" in Suzuka.

"Es war ein toller Tag bis zu diesem Zeitpunkt", betont er und erklärt, man habe das Auto nach dem Freitag umgebaut, und er habe sich "gut" gefühlt. "Ich war am ganzen Tag schnell, aber das bringt nichts, wenn man nichts damit anfängt", weiß Sargeant jedoch auch.

Da sei es auch "definitiv kein Hoffnungsschimmer", dass seine Runde bis zum Crash vielversprechend gewesen sei. "Der schwierige Teil ist, dass ich weiß, dass ich die Pace habe. Aber diese kleinen Fehler machen mir natürlich Schwierigkeiten", ärgert er sich.

Albon: Q3 wäre möglich gewesen, wenn ...

Teamkollege Alexander Albon belegte derweil Platz 13 und erklärt, das Ergebnis repräsentiere die Pace von Williams im Qualifying ganz gut. Spannend: "Ich denke, wenn die Strecke zehn Grad kühler wäre, dann wären wir in Q3", erklärt er.

Durch die Hitze sei die Situation "ähnlich wie in Singapur" gewesen und er habe "eine Menge Überhitzen" gehabt. Dazu sei der Asphalt in Suzuka "wie Sandpapier", weshalb man Probleme habe und eine Runde im Qualifying fast "wie eine Rennrunde" fahren müsse.

"Man versucht, die Reifen in gewissen Kurven zu managen, was beim Fahren keinen Spaß macht", verrät er und erklärt: "Ich denke, wir haben einen guten Job im Qualifying gemacht. Wir haben das Maximum herausgeholt." Denn insgesamt sei es ein "hartes Wochenende".

Vor der Anreise habe man bei Williams noch gedacht, dass Suzuka "eine unserer besseren Strecken" sei. Doch die Temperaturen hätten verhindert, das eigene Potenzial abzurufen. "Und das wird auch morgen [im Rennen] wieder so sein. Wir werden eine Menge Reifenverschleiß haben", prophezeit er.

Allerdings: Man habe das Set-up über Nacht geändert und Performance im Qualifying für das Rennen geopfert. "Das heißt nicht, dass wir morgen durch das Feld pflügen werden. Aber ich hoffe, dass der Verschleiß etwas geringer ist", so Albon.

Zum Crash von Sargeant sagt er übrigens, dass er selbst auch Probleme in der letzten Kurve gehabt habe. Die Bedingungen hätten es dort "sehr schwierig" gemacht, berichtet er und erklärt, auch er habe dort mit dem Auto zu kämpfen gehabt. Im Gegensatz zum Teamkollegen blieb er aber auf der Strecke.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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