Gridstrafe für Lewis Hamilton: Neuer Verbrennungsmotor in Istanbul

Weil Mercedes bei Lewis Hamilton in Istanbul einen neuen Motor verwendet, wird der Brite um zehn Plätze strafversetzt - Andrew Shovlin erklärt die Hintergründe

Gridstrafe für Lewis Hamilton: Neuer Verbrennungsmotor in Istanbul

Mercedes-Pilot Lewis Hamilton wird beim Grand Prix der Türkei in der Startaufstellung um zehn Plätze zurückversetzt, nachdem sich Mercedes dazu entschlossen hat, einen neuen Formel-1-Motor zu verwenden (zur Motorenübersicht).

Das Weltmeisterteam hatte überlegt, ob es das Risiko eingehen sollte, Hamilton bis zum Ende der Saison mit seinem aktuellen Motor fahren zu lassen oder nicht.

Angesichts der Bedenken über die möglichen Auswirkungen eines Ausfalls auf seine Titelambitionen hat man sich jedoch dafür entschieden, Hamilton für das Rennen in der Türkei an diesem Wochenende einen neuen Verbrennungsmotor (ICE) einzubauen.

Shovlin erklärt: Warum nur ICE gewechselt?

Das heißt im Umkehrschluss, dass man sich - anders als etwa Carlos Sainz (Ferrari) - gegen einen kompletten Wechsel der Antriebseinheit entschieden hat. Laut Andrew Shovlin, leitender Renningenieur bei Mercedes, hätte das keinen zusätzlichen Leistungs- oder Zuverlässigkeitsvorteil gebracht, um den Schritt zu rechtfertigen.

"Wir simulieren alle Rennen bis zum Jahresende", erklärt er bei 'Sky'. Dabei werde auch das Risiko eines Zuverlässigkeitsproblems mitkalkuliert. "Was man auf keinen Fall will, ist ein Ausfall während des Rennens und dann trotzdem eine Strafe zu kassieren."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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