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Größerer Kalender: Binotto warnt vor finanzieller Belastung für die Teams

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Größerer Kalender: Binotto warnt vor finanzieller Belastung für die Teams
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
24.08.2019, 10:43

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto erklärt, welche zusätzlichen Kosten auf die Teams zukommen, wenn der Formel-1-Kalender in Zukunft noch weiter wachsen werde

Offiziell ist es noch nicht, doch aktuell sieht es danach aus, dass die Formel 1 in der Saison 2020 erstmals 22 Rennen veranstalten wird. 20 Grands Prix sind bereits für 2020 bestätigt, die Vertragsverlängerung mit Monza ist nur noch Formsache, und auch in Barcelona stehen die Zeichen aktuell darauf, dass es weitergeht. Und das Ende der Fahnenstange muss damit noch nicht erreicht sein.

In der Vergangenheit war bereits von bis zu 25 Rennen pro Jahr die Rede. "Ich denke, wir müssen zunächst sicherstellen, dass wir finanziell die richtigen Entscheidungen treffen", warnt Ferrari-Teamchef Mattia Binotto in diesem Zusammenhang. Zwar würden auch die Teams finanziell grundsätzlich von einem größeren Kalender profitieren, weil sie an den zusätzlichen Einnahmen beteiligt wären.

Doch so einfach ist die Rechnung nicht, weil zusätzliche Events auch zusätzliche Kosten mit sich bringen. So ist es laut Binotto nicht möglich, "eine komplette Saison mit 24 Rennen mit den gleichen Leuten zu bestreiten." Er erklärt: "Wir werden [bei einem noch größeren Kalender] zusätzliche Leute brauchen und rotieren müssen - von den Mechanikern bis zu den Ingenieuren."

Und laut Binotto betreffe das "sogar Schlüsselpersonal" - also zum Beispiel den Technik- oder Teamchef. "Bei den Mechanikern rotieren einige bereits heute", erklärt er. Bei höherem Personal sei das aber gewöhnlich nicht der Fall. Binotto befürchtet, dass bei einigen irgendwann eine rote Linie erreicht sein könnte, an der man den Reisestress nicht mehr eine komplette Saison mitmachen möchte.

"Als Team wollen wir sicherstellen, dass wir unsere Leute in Zukunft halten können", stellt er klar. Daher könnte es nötig werden, die meisten Positionen im Team in Zukunft doppelt zu besetzen - und das kostet eben Geld. "Es wird einen großen Einfluss auf die Anzahl der Mitarbeiter und auch logistisch haben", kündigt Binotto im Hinblick auf einen größeren Kalender an.

Ein zusätzliches Problem könnte in diesem Zusammenhang die geplante Budgetobergrenze darstellen. "Vielleicht kann man sich die nötige Anzahl an Leuten einfach nicht leisten, weil man dann zusätzliche Gehälter zahlen muss", erklärt Binotto. Es ist davon auszugehen, dass zumindest die Topteams die geplante Budgetobergrenze bis zum Maximum ausreizen werden.

Zusätzliche Gehälter müsste man dann also an anderer Stelle einsparen. Zudem warnt Binotto, dass es gar nicht so leicht sei, das Team zu vergrößern. Denn man könne nicht einfach über Nacht einen Haufen neuer Mitarbeiter einstellen. Diese Umstrukturierung brauche Zeit. Und vor allem gutes Personal ist in der Königsklasse sowieso nur schwer zu bekommen.

Weitere Co-Autoren: Roberto Chinchero. Mit Bildmaterial von LAT.

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