Grosjean: Hätte Angebot eines Comebacks zu Haas abgelehnt

Haas holte Anfang 2022 Kevin Magnussen und nicht Romain Grosjean zurück in den Fahrerkader - Doch für ihn wäre ein Comeback ohnehin nicht infrage gekommen

Grosjean: Hätte Angebot eines Comebacks zu Haas abgelehnt
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Mit dem Ende Formel-1-Saison 2020 verloren sowohl Kevin Magnussen als auch Romain Grosjean ihre Plätze im Haas-Team. Während Grosjean in die IndyCar-Serie wechselte, verdingte sich Magnussen im Sportwagen, erhielt aber in diesem Jahr unverhofft eine neue Chance in der Königsklasse.

Im Zuge der Kündigung von Nikita Masepin holte Haas den Dänen zurück und verpflichtete ihn als neuen Teamkollegen von Mick Schumacher. Anders als Magnussen erhielt Grosjean damals keine Anfrage, ob er an einem Comeback interessiert sei.

Im Gespräch mit 'racingnews365.com' betont der Franzose, dass er deshalb nicht enttäuscht gewesen sei und ein entsprechendes Angebot ohnehin ausgeschlagen hätte.

"Ich spreche manchmal mit Günther, ein- oder zweimal im Jahr", verrät Grosjean über sein Verhältnis zu Haas-Teamchef Steiner. "Ich habe ihm eine Nachricht geschickt, um ihm dazu zu gratulieren, dass er es geschafft hat, wieder nach vorne zu kommen, aber ansonsten bin ich dort, wo ich jetzt bin, sehr glücklich."

"Ich will Rennen gewinnen, richtig? Viele Leute fragen mich, ob ich gerne zu Haas zurückkommen würde - und sie machen einen guten Job - aber ich möchte die Chance haben, jedes Wochenende ein Rennen zu gewinnen", erklärt der 36-Jährige.

Und die Möglichkeit hat er seiner Meinung nach eher in der IndyCar-Serie. Bisher ist ihm dort zwar noch kein Sieg gelungen. In seinem ersten dritten Rennen seit dem Wechsel in Long Beach wurde er hinter Josef Newgarden aber sensationell Zweiter.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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