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"Einige Probleme": Cadillac mit holprigem Start in die Formel 1

Cadillac ist endlich mit den anderen Teams auf der Strecke

Foto: Cadillac Cadillac

Für Cadillac hat der Ernst des Formel-1-Lebens am gestrigen Montag begonnen. Zum ersten Mal traf der amerikanische Neueinsteiger auf der Strecke auf die anderen Teams, nachdem man zuvor bereits einen eigenen Shakedown durchgeführt hatte.

Beim ersten Kräftemessen in Barcelona hatte Cadillac noch einen Rückstand auf die Konkurrenz: Valtteri Bottas drehte am Vormittag etwas mehr als 30 Runden und fuhr eine Zeit von 1:24.651 Minuten, Teamkollege Sergio Perez übernahm am Nachmittag, kam dabei aber nur auf elf Umläufe und eine Zeit von 1:25.974 Minuten.

Zum Vergleich: Die Tagesbestzeit von Isack Hadjar war mit 1:18.159 Minuten knapp sechseinhalb Sekunden schneller als die schnellste Cadillac-Zeit, die auch - mit Ausnahme von Audi - knapp drei Sekunden langsamer war als die Zeiten aller anderen Teams.

Bottas: Geht um Debugging

Doch Performance steht aktuell ohnehin nicht auf der Prioritätenliste des Neueinsteigers: "Ich habe heute etwas mehr als 30 Runden geschafft, einige davon waren nur Installationsrunden und solches Zeug", verrät Bottas, "aber wir müssen dazu kommen, richtig zu fahren, die Kilometerleistung zu erhöhen und sicherzustellen, dass wir ein zuverlässiges Paket für das erste Rennen haben."

Diesbezüglich haben die Amerikaner noch einiges an Arbeit vor sich, denn Cadillac drehte nach Audi am Montag die wenigsten Runden aller Teams. "Wir hatten über den Tag verteilt einige Probleme", meint Bottas.

Doch er sagt auch: "Es geht um das Debugging, deshalb sind wir hier, und es scheint, als hätte jedes Team Probleme gehabt. Es geht jetzt wirklich darum, diese zu verstehen und dann jeden Tag mehr und mehr zum Fahren zu kommen, aber es ist einfach toll, hier und im Auto zu sein."

Teamkollege Sergio Perez sieht aber genau diese Probleme positiv: "Wir hatten heute eine Menge Probleme, was gut ist", so der Mexikaner. "Es ist unser erster Tag, daher war es in dieser Hinsicht positiv." Denn: "Man will, dass alle Probleme jetzt auftauchen, und hoffentlich können die nächsten paar Tage für uns viel reibungsloser verlaufen."

Lowdon: Problemlösung statt weiterer Runden

Teamchef Graeme Lowdon würde seinen Piloten zustimmen und sieht im Debugging den "entscheidenden Punkt für uns". Laut ihm hätte Cadillac am Nachmittag ein paar Runden mehr drehen können, allerdings konzentrierte man sich darauf, bestimmte Probleme zu lösen und sicherzustellen, dass sie behoben sind.

"Und das ist das Wichtigste", sagt er. "Wir haben dieses Jahr das große Glück, dass wir diese Woche eine Shakedown-Woche haben und danach noch zwei Tests in Bahrain. Wir konzentrieren uns also voll darauf, diese Zeit in Barcelona zu nutzen, um all diese Systeme zu testen und die verschiedenen Kinderkrankheiten auszumerzen, damit wir in Bahrain dann direkt voll angreifen können."

Er selbst sei "sehr zufrieden" mit den Fortschritten, die Cadillac bislang gemacht hat. "Wir haben diese Woche noch mehr Arbeit vor uns, aber alles folgt einem strukturierten Plan. Ich bin also sehr glücklich darüber, wie sich die Dinge entwickeln."

Großer Moment für Cadillac

Trotzdem darf man nicht vergessen, dass es für den Neuling ein besonderer Moment war, erstmals mit der Konkurrenz an einer echten Session teilzunehmen. "Es ist ein großer Schritt, und es ist völlig okay, wenn wir uns einen ganz kleinen Moment Zeit lassen, um diese Emotionen auch zuzulassen", sagt Lowdon.

Trotzdem fühle es sich für ihn in gewisser Weise schon wie "Business as usual" als echtes Formel-1-Team an. "Wir hängen uns in dieselbe Arbeit wie alle anderen auch, und ich habe riesigen, riesigen Respekt vor jedem einzelnen im Team", sagt er.

"Ich schätze mich so glücklich, in dieser Situation zu sein, in der ich mit so vielen wirklich talentierten Menschen zusammenarbeiten kann - sowohl hier an der Strecke als auch zuhause in Silverstone, in Indianapolis und in Charlotte. Und ja, es ist ein großartiges Gefühl, jetzt wirklich zu spüren, dass wir auf dem Weg sind."

Am Dienstag setzt Cadillac aber erst einmal aus: Aufgrund des Regens am zweiten Shakedown-Tag in Barcelona geht das Team nicht auf die Strecke und nutzt seine zwei verbleibenden Tage anderweitig.

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