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GT3-Debüt von Lance Stroll: Vorletzter Platz mit 13 Runden Rückstand

Lance Stroll hat bei seinem GT3-Debüt eine Menge Lehrgeld gezahlt - Am Ende landeten er und seine beiden Teamkollegen auf Platz 48 von 49 gewerteten Autos

GT3-Debüt von Lance Stroll: Vorletzter Platz mit 13 Runden Rückstand

Sein GT3-Debüt hatte sich Lance Stroll vermutlich anders vorgestellt

Foto: LAT Images

Eigentlich wollte Lance Stroll den Saisonauftakt der GT-World-Challenge-Europe in Le Castellet am Wochenende nutzen, um sich etwas vom aktuellen Frust in der Formel 1 abzulenken. Am Ende fand er sich in der Ergebnisliste allerdings dort wieder, wo er mit Aston Martin momentan auch in der Königsklasse steht: ganz hinten.

Stroll und seine beiden Teamkollegen Mari Boya und Ex-Formel-1-Pilot Roberto Merhi beendeten das Rennen auf dem Circuit Paul Ricard auf Platz 48 von 49 Autos, die es in die Wertung schafften. Der Rückstand auf das siegreiche Schwesterfahrzeug betrug am Ende satte 13 Runden.

Verantwortlich für das schlechte Abschneiden waren unter anderem zahlreiche Strafen, die die drei Fahrer im Laufe des sechsstündigen Rennens sammelten. So kamen allein acht 30-Sekunden-Zeitstrafen durch das Missachten von blauen Flaggen zustande.

Boya kassierte eine weitere Stop-and-Go-Strafe für eine Kollision mit einem anderen Auto und noch einmal 220 Strafsekunden kamen für insgesamt drei Verstöße gegen die Tracklimits zusammen. Unterm Strich standen so am Ende eine Stop-and-Go-Strafe und weitere 7:40 Strafminuten.

Strolls Pace war dabei deutlich besser, als es das Ergebnis aussagt. Seine schnellste Rundenzeit absolvierte er ganz am Ende des Rennens in 1:55.213 Minuten. Das war lediglich rund eine halbe Sekunde langsamer als die schnellste Rennrunde (1:54.737).

Vor dem Rennen hatte Stroll noch erklärt: "In der Formel 1 hat man nicht immer die Chance zu gewinnen. Hier ist der Wettbewerb sehr hart, aber selbst wenn wir zum ersten Mal dabei sind und es uns an Erfahrung mangelt: Wenn alles zusammenpasst - gutes Set-up, gutes Gefühl -, ist ein Sieg möglich."

Das war am Samstag ganz offensichtlich nicht der Fall. Das nächste Formel-1-Rennen für Stroll steht am 3. Mai in Miami auf dem Plan. Aston Martin liegt nach den ersten drei Rennwochenenden der Saison 2026 auf dem elften und letzten Platz in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft.

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