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Reaktion

Günther Steiner: Diesen Funkspruch hätte sich Toto Wolff sparen können

Günther Steiner kritisiert Toto Wolff für dessen Funkspruch nach dem Sieg von Kimi Antonelli in China - Er wirft dem Mercedes-Teamchef "Eigenwerbung" vor

Günther Steiner: Diesen Funkspruch hätte sich Toto Wolff sparen können

Kimi Antonelli holte in Shanghai seinen ersten Sieg in der Formel 1

Foto: Getty Getty

Hätte sich Toto Wolff diesen Funkspruch lieber verkneifen sollen? Bei Experte Günther Steiner kam jedenfalls nicht so gut an, wie sich der Mercedes-Teamchef am Sonntag in China nach dem ersten Formel-1-Sieg von Kimi Antonelli am Teamfunk geäußert hat.

"Das war reine Eigenwerbung", kritisiert Steiner im Red Flags Podcast. Er deutet an, mit seinem Funkspruch habe Wolff nicht Rennsieger Antonelli in den Mittelpunkt rücken wollen, sondern sich selbst. Aber was genau hatte Wolff nach Rennende gesagt?

"Er ist zu jung. Wir sollten ihn nicht in einen Mercedes setzen. Gebt ihm ein kleineres Team. Er braucht Erfahrung. Seht euch seine Fehler an", zitierte Wolff Antonellis Kritiker zunächst und deutete anschließend an, dass er es nun mit seinem Sieg allen gezeigt habe.

Steiner glaubt jedoch, dass Wolff mit der Nachricht eigentlich vermitteln wollte, dass er selbst "nichts falsch gemacht habe". Dazu stellt der langjährige Haas-Teamchef klar: "Toto hätte das gar nicht nötig. Aber ich glaube, er hat da einen kleinen Komplex."

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"Der Typ hat gewonnen. Du musst das jetzt nicht erklären, Toto", sagt er in Richtung Wolff und betont: "Am Ende hat es Kimi geschafft und nicht Toto." Wolff selbst räumte nach dem Rennen ein, dass Antonellis Sieg für ihn selbst durchaus eine gewisse Genugtuung gewesen sei.

"Es gab viele Stimmen innerhalb und außerhalb des Sports, die sagten: 'Das war ein Fehler.' Deshalb ist es schön, sich ein bisschen zu revanchieren", so der Österreicher. Laut Steiner hätte er das aber nicht unmittelbar nach Rennende am Funk so in den Mittelpunkt stellen sollen.

Mercedes-Junior Antonelli wurde zur Formel-1-Saison 2025 im Alter von gerade einmal 18 Jahren und nach nur einer Saison in der Formel 2 von Wolff als Nachfolger für Rekordweltmeister Lewis Hamilton ins Mercedes-Werksteam geholt.

In seinem ersten Jahr in der Königsklasse holte Antonelli drei Podestplätze, blieb in der Weltmeisterschaft mit 150:319 Punkten aber deutlich hinter seinem erfahreneren Teamkollegen George Russell zurück. In China wurde er am Sonntag zum zweitjüngsten Formel-1-Sieger nach Max Verstappen.

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