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Günther Steiner: Warum der Auftakt in Australien fast abgesagt worden wäre

Der Formel-1-Auftakt in Australien kann stattfinden: Ex-Teamchef Günther Steiner ist aber sicher, dass die Königsklasse nur knapp an einer Absage vorbeigekommen ist

Günther Steiner: Auftakt in Australien wäre wegen Nahost-Krieg fast geplatzt

Das Material der Formel-1-Teams ist bereits in Melbourne angekommen

Foto: Kierra Kierra

Mittlerweile steht fest, dass der Formel-1-Auftakt in Australien trotz des Nahost-Konflikts wie geplant stattfinden kann. Ex-Haas-Teamchef Günther Steiner glaubt jedoch, dass die Königsklasse nur knapp an einer Absage vorbeigekommen ist.

"Wäre der Krieg früher ausgebrochen und das letzte Woche am Donnerstag oder Freitag passiert, wäre sicher etwas auf dem Weg nach Australien steckengeblieben", sagt Steiner im Gespräch mit sport.de und erinnert an die Bedeutung des Nahen Osten für die Logistik.

"Die meiste Fracht wird mit Qatar Airways geliefert, die haben die größte Cargo-Flotte der Welt, starten in Europa und machen dann einen Zwischenstopp in Katar. Zu einem anderen Zeitpunkt wäre es möglich gewesen, dass alles in Katar steht und keine Autos nach Melbourne kommen."

Das Material für den Saisonauftakt wird rund eineinhalb Wochen vor dem Rennen nach Australien transportiert, sodass ein Großteil der Fracht bereits vor Ort war, als die USA und Israel am Samstag mit ihren Angriffen auf den Iran begonnen haben.

Günther Steiner: "Keine Sorgen" um China und Japan

Ein Problem gibt es deshalb fast ausschließlich mit dem Personal, das nach alternativen Flugrouten suchen muss, um rechtzeitig in Melbourne anzukommen. Offenbar steckte Personal von Mercedes, McLaren und Pirelli wegen des geplanten Reifentests, der nach den Angriffen kurzfristig abgesagt wurde, sogar in Bahrain fest.

"Aber der Start der Saison steht überhaupt nicht infrage", betont Steiner. Das gelte auch für die nächsten beiden Rennen in China und Japan, die ebenfalls planmäßig stattfinden sollen. "Es werden sicher schon Pläne geschmiedet, wie es weitergeht."

"Die Formel 1 ist gut darin, Möglichkeiten zu ergreifen, wenn es sie gibt. Die Logistiker sind sicher schon dran, neue Routen zu finden. Da muss man sich keine Sorgen machen." Unklar bleibt, ob die Rennen in Bahrain (12. April) und in Saudi-Arabien (19. April) stattfinden können.

Welche alternativen Rennstrecken sind möglich?

Wenn es bis dahin keine Waffenruhe gibt, könne man dort nicht fahren, sagt Steiner. "Es ist einfach zu gefährlich. Wenn es nicht zu 100 Prozent sicher ist, nimmt die Formel 1 keine Risiken in Kauf. Dann muss man halt eine Sportveranstaltung absagen."

"Man kann Leben nicht riskieren, nur weil wir gerne Rennautos sehen", stellt der frühere Haas-Teamchef klar. Ganz verzichten müsse man allerdings nicht, denn es gäbe die Möglichkeit von alternativen Rennstrecken, etwa Istanbul und Portimao sowie Imola oder Mugello.

Eine spontane Rückkehr nach Deutschland, wie es während der Corona-Pandemie in der Saison 2020 schon einmal der Fall war, ist allerdings fraglich. Doch Günther Steiner ist schon jetzt überzeugt: "Die Gerüchteküche wird sicher bald starten."

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