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Haas-Fahrer begrüßen Vertrauen von Teamchef Günther Steiner

Die Haas-Fahrer freuen sich, in Zukunft mehr Einfluss auf die Entwicklung im Team zu haben - Teamchef Günther Steiner kündigt an, mehr auf die Fahrer zu hören

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Haas-Fahrer begrüßen Vertrauen von Teamchef Günther Steiner

Haas plagen in der Formel-1-Saison 2019 technische Probleme, die die Ingenieure nicht in den Griff bekommen haben. Deshalb steht der US-Rennstall in der Teamwertung mit 28 Punkten nur auf Platz neun. Teamchef Günther Steiner gibt zu, zu wenig auf die Fahrer gehört zu haben und deshalb will er diese jetzt stärker einbinden. Davon sind Kevin Magnussen und Romain Grosjean begeistert.

"Es hat lange gedauert, bis wir zu dem Punkt der Erkenntnis gelangt sind", sagt Grosjean. "Es ist toll, was Günther gesagt hat, denn es ist für ein Team schwierig, zuzugeben, dass die Fahrer recht hatten und nicht die Ingenieure. Wir haben zusammen Werkzeuge entwickelt, um schneller zu werden. In den ersten drei vier Monaten haben wir aber etwas Zeit verloren."

Magnussen hat hingegen nie das Gefühl gehabt, dass das Team zu wenig Zeit in die Meinung der Fahrer investiert hat. Er sagt: "Für mich ist es nichts Neues, dass sie angefangen haben, uns zuzuhören. Es hat jetzt aber auch einige Taten gegeben, nachdem wir darüber gesprochen haben." Laut Magnussen ging es darum, zum alten Paket zurückzukehren und erst einmal die Balance zu finden, bevor es um Statistiken und Daten geht.

Ingesamt ist Magnussen sehr positiv gestimmt, was in Zukunft bei Haas passieren wird. "Wir haben dieses Problem in einer guten Weise gelöst - sehr professionell und logisch", erklärt er. "Ich freue mich auf das kommende Jahr, weil ich daran glaube, dass wir wieder stark sein werden." Im dritten Freien Training vom Grand Prix von Mexiko landeten Magnussen und Grosjean auf dem Plätzen 15 und 16. Nur Williams war langsamer als das Team aus den Vereinigten Staaten.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Fahrer Romain Grosjean , Kevin Magnussen
Teams Haas F1 Team
Urheber André Wiegold