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Haas wird beim neuen Formel-1-Auto für die Saison 2025 nicht alle Ferrari-Ideen übernehmen - Esteban Ocon und Oliver Bearman testen alten VF-23 in Jerez

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Der neue Haas soll keine Kopie des Ferrari für die Saison 2025 werden

Foto: LAT Images

Trotz der engen technischen Partnerschaft zur Scuderia wird das Haas-Auto für die Formel-1-Saison 2025 keine Kopie des neuen Ferrari werden. Einen entscheidenden Unterschied wird es vermutlich bei der Vorderradaufhängung geben.

Während Ferrari dort in diesem Jahr von einer Schubstangen-Aufhängung ("Push-Rod") zu einer Zugstangen-Lösung ("Pull-Rod") wechseln wird, wird Haas laut der italienischen Edition von Motorsport.com bei der Schubstangen-Variante aus dem Vorjahr bleiben.

Ein Wechsel in diesem Bereich wäre mit zusätzlichem Aufwand verbunden, und für ein kleineres Team wie Haas lohnt sich der Umstieg im letzten Jahr des aktuellen Reglements, bevor ab 2026 komplett neue Regeln in der Formel 1 greifen, wohl nicht mehr.

Das heißt allerdings nicht, dass das neue Auto, das vermutlich VF-25 heißen wird, lediglich ein minimal angepasster VF-24 sein wird. Denn angeblich wird man, wie auch das Ferrari-Werksteam, den vorderen Teil des Boliden etwas verlängern.

Dadurch wird sich der Abstand zwischen den Vorderreifen und den Seitenkästen vergrößern. Gleichzeitig wird zudem das Getriebe verkleinert, was ebenfalls auch beim neuen Ferrari der Fall sein soll. Außerdem soll es eine neue Hinterradaufhängung geben.

Erfolgreicher Test für Haas in Jerez

Während hinter den Kulissen am neuen Auto für 2025 gearbeitet wird, haben die beiden neuen Haas-Stammpiloten Esteban Ocon und Oliver Bearman in Jerez in dieser Woche am Mittwoch und Donnerstag bereits eine erste private Testfahrt in diesem Jahr abgeschlossen.

Bei dem Test, bei dem auch Toyota-Fahrer Ritomo Miyata zum Einsatz kam, wurde der zwei Jahre alte VF-23 eingesetzt. "Es fühlte sich wie eine lange Pause an, daher freue ich mich, wieder im Rennauto zu sitzen", zeigt sich Bearman zufrieden.

"Es war toll, wieder auf die Strecke zu gehen", berichtet auch Ocon, der von Alpine zu Haas gewechselt ist, und ergänzt: "Ich fühlte mich sehr wohl. Ich denke wirklich, es war der beste Testtag, den ich jemals hatte. Wir haben das komplette Programm abgeschlossen."

Für Haas war es der erste sogenannte "TPC"-Test, also ein Test mit einem mindestens zwei Jahre alten Auto, in der Geschichte des Teams. Möglich wurde dieser unter anderem durch den neuen Partner Toyota, weshalb mit Miyata auch ein Pilot der Japaner teilnahm.
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