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Haas' Höhenflug in Spielberg: "Ein positiver Schub für die Moral"

Kann Haas in Silverstone an die Form aus Spielberg anknüpfen: Was Nico Hülkenberg und Kevin Magnussen zu ihren Chancen in England sagen

Haas' Höhenflug in Spielberg: "Ein positiver Schub für die Moral"

"Jedes gute Ergebnis ist ein positiver Schub für die Moral", sagt Nico Hülkenberg. Entsprechend viel Motivation hat sein Formel-1-Team Haas beim Österreich-Grand-Prix 2024 in Spielberg gesammelt, bei gleich zwölf Punkten für Hülkenberg und Kevin Magnussen. Nun aber stellt sich die Frage: War das ein Eintagsfliege oder hat Haas auch in Silverstone (alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!) realistische Chancen auf weitere Punkte?

"In Österreich waren wir das fünftschnellste Team. Das war sehr gut", sagt Hülkenberg. "Wichtig ist aber, dass wir das jetzt halten und dass wir für den Rest der Saison kämpfen können."

Dafür hat Haas schon ein konkretes Ziel im Blick: Racing Bulls. "Die liegen jetzt nur noch um elf Punkte vor uns, und das ist noch lange nicht außer Reichweite", meint Hülkenberg. Der weitere Saisonverlauf werde also "sehr spannend und interessant" aus der Perspektive seines Rennstalls.

 

Umso wertvoller seien die Punkte aus Spielberg. "Sie können sich ja selbst ausrechnen, wie viele Punkte noch zu holen sind", sagt Hülkenberg. "Und offensichtlich ist die Anzahl der Punkte für uns, für die hinteren fünf Teams, normalerweise begrenzt. Sagen wir es mal so. Das vergangene Wochenende war also sehr, sehr stark und erstaunlich für uns, dass wir zwölf Punkte auf einen Schlag geholt haben."

Wer Haas' direkter WM-Gegner ist

Und das am Ende eines anstrengenden Triple-Headers, was Hülkenberg als "tolle Bestätigung für alles" wertet. Auch Magnussen empfand es als "enorm wichtig", sich als Team im vorderen Mittelfeld zu etablieren: "Das bedeutet, die Aussichten für P7 [in der WM] sind jetzt ein wenig besser als vor Spielberg."

Denn bis zum Österreich-Grand-Prix hatte sich Haas auf Alpine als direkten Gegner eingestellt. "Die lagen ein paar Punkte vor uns, aber jetzt stehen wir zehn Punkte vor ihnen", sagt Magnussen. Daraus dürfe man aber keine falschen Schlüsse ziehen: "Alpine ist immer noch stärker als wir. So war es in letzter Zeit immer, außer in Österreich. Aber so schnell wendet sich eben das Blatt."

Haas bessert nach bei Hochgeschwindigkeit

Deshalb sei Haas jetzt gefragt, den VF-24 technisch zu verbessern, damit die Fahrer auch in Zukunft die Gelegenheit haben, weitere Punkte zu erzielen. Laut Magnussen hat das US-Team in Silverstone "eine Menge Teile" dabei, und zwar "an beiden Autos". Doch Magnussen dämpft die Erwartungen an das Update: "Es ist nicht so, dass man von einem großen Schritt ausgehen sollte."

Vielmehr wolle sich Haas "nicht nur, aber vor allem" in schnellen Abschnitten steigern, erklärt Magnussen. "Und Silverstone ist eine gute Strecke, um in diesem Bereich zuzulegen."

Der Kurs bei Towcester in England ist für seine langen Geraden und die vielen schnellen Kurven bekannt. Und damit für Anforderungen, "mit denen wir in dieser Saison bisher ein wenig zu kämpfen hatten", sagt Hülkenberg. "Wir wollen daher den Schwung aus Spielberg mit in dieses Wochenende nehmen und schauen, wie unsere Updates hier funktionieren."

Magnussen: Man wird an seinen Erfolgen gemessen

Ungeachtet neuer Teile komme es aber entscheidend darauf an, "dass man jedes Mal sein ganzes Potenzial ausschöpft", meint Hülkenberg. "Da liefern sich alle Teams ein Rennen, und zwar bei der Strategie, in den Werken und bei der Entwicklung. Es geht darum, wer ab jetzt am effizientesten entwickelt."

Denn "in der Formel 1 ist man bekanntlich immer nur so gut wie beim jüngsten Rennen", sagt Magnussen. "Dinge geraten ziemlich schnell in Vergessenheit und die Wahrnehmung eines Fahrers kann sich sehr schnell verändern, nach einem oder zwei Rennen. Aber so tickt die Formel 1 nun einmal."

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