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Haas: "Leitende Position" für Ferrari-Ingenieur Resta geplant

Noch ist die genaue Funktion von Simone Resta bei Haas offen, aber es wird in jedem Fall eine leitende Position sein - Verpflichtung nicht (nur) wegen Mick Schumacher

Haas: "Leitende Position" für Ferrari-Ingenieur Resta geplant

Vergangene Woche kündigte Ferrari an, dass sein Chassis-Chef Simone Resta vor der Formel-1-Saison 2021 zu Haas stoßen wird, was eine Stärkung der technischen Beziehungen zwischen den beiden Teams bedeutet. Welche Rolle Resta bei Haas übernehmen wird, muss allerdings noch genau festgelegt werden.

"Die Position definieren wir noch. Mit Sicherheit wird es natürlich eine sehr hohe Position sein", versichert Haas-Teamchef Günther Steiner. "Simone war lange Zeit in einer sehr hohen Position bei Ferrari, also würde er nicht wechseln, ohne eine solche Position auch bei uns zu haben. Es wäre sinnlos ohne eine leitende Position."

Nach der Ankunft von Resta werden beide Teams ab dem nächsten Jahr noch enger zusammenrücken. Steiner erklärt: "Wir sind dabei, uns auf technischer Seite umzustrukturieren, weil wir ein wenig in Rückstand geraten sind. Es ist sicher ein großer Schub, damit wir wieder auf die Beine kommen und zu der Leistung finden, die wir 2018 hatten."

Haas ist seit seinem Eintritt in die Formel 1 im Jahr 2016 als Kundenteam von Ferrari tätig und nimmt so viele gelistete Teile wie möglich für sein Auto mit. 2018 verzeichnete die Mannschaft mit WM-Platz fünf ihr bisher erfolgreichstes Jahr, zuletzt lief es schleppend. Für die Kehrtwende setzt man nicht nur auf ein neues Fahrerduo.

"Man braucht gute Leute, und Simone war lange bei Ferrari und hatte dann einen kurzen Abstecher zu Alfa Romeo. Er war verfügbar, und wir haben ihn genommen", sagt Steiner. Resta kam 2001 erstmals zu Ferrari und war 2018 kurzzeitig technischer Direktor bei Alfa Romeo, bevor er nach Maranello zurückkehrte.

2021 schickt Haas mit Formel-2-Champion Mick Schumacher zum ersten Mal auch einen Ferrari-Nachwuchspiloten ins Rennen. Steiner bestreitet aber, dass die Verpflichtung des Sohns von Rekordweltmeister Michael Schumacher etwas mit der künftig engeren Verbindung zwischen den beiden Teams zu tun habe.

"Die Verbindung zu Mick ist nicht direkt", so Steiner. "Natürlich arbeiten wir sehr eng mit Ferrari zusammen. Wir mussten unser technisches Team verstärken, nachdem wir im letzten Jahr mit der Pandemie ein wenig zurückgeschraubt haben. Resta war eine gute Wahl, aber es hat nichts direkt damit zu tun, dass Mick für uns fährt."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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