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Haas: Verzicht auf Testfahrt vor F1-Auftakt wird uns nicht schaden

Haas sieht keinen großen Nachteil darin, auf einen Shakedown vor dem Formel-1-Saisonauftakt in Spielberg zu verzichten - Steiner macht sich "keine großen Sorgen"

Haas: Verzicht auf Testfahrt vor F1-Auftakt wird uns nicht schaden

In Vorbereitung auf den nahenden Saisonstart der Formel 1 am 5. Juli in Spielberg haben sich viele Formel-1-Teams für private Tests entschieden, um sich nach der langen Rennpause wieder "warmzulaufen" und sich schon mal mit den neuen Corona-Regeln - Stichwort Social Distancing - vertraut zu machen.

Mercedes machte in Silverstone den Anfang, Renault zog in Spielberg nach. Beide nutzten gemäß der Regularien dafür ihre Autos von 2018. Selbiges plant Ferrari für den kommenden Dienstag in Mugello. Haas hat hingegen nicht die Absicht, vor dem offiziellen Saisonstart mit seinen Fahrern noch einmal auf die Strecke zu gehen.

"Wir werden keinen Shakedown durchführen", erklärt Teamchef Günther Steiner in einer Videokonferenz mit mehreren Medien, darunter 'Motorsport-Total.com'. "Offensichtlich müssten wir dafür einen Filmtag nutzen. Zudem haben wir nicht die Kapazität."

Shakedown hat für Haas "keine Priorität"

Filmtage, von denen jedem Rennstall zwei pro Saison zur Verfügung stehen, ermöglichen es den Teams, während des Testverbots trotzdem ihren aktuellen Boliden einzusetzen. Racing Point machte von dieser Ausnahmeregel jüngst in Silverstone Gebrauch. Haas nutzte einen seiner Filmtage bereits im Februar in Barcelona.

Steiner sieht den Verzicht auf einen weiteren Testlauf vor dem Start entspannt: "Die Fahrer sind startklar. Ich glaube nicht, dass sie viel Training brauchen. Das ist schön und gut, aber für uns hat es im Moment keine Priorität, einen Shakedown durchzuführen."

Zwar räumt der Haas-Teamchef ein, dass es schon ein Vorteil sei, die neuen Protokolle vorab trainieren zu können, "aber er ist nicht groß". "Unsere Jungs arbeiten in der Fabrik in Banbury am Auto, sodass sie auch dort soziale Distanzierung betreiben müssen, also mache ich mir darüber keine allzu großen Sorgen."

Teamchef Steiner vertraut auf seine Crew

Schließlich müsse das neue Prozedere nicht zwangsläufig an der Rennstrecke trainiert werden. "Es wird auch ein bisschen als Ausrede für einen Shakedown benutzt, den man, wenn man die Finanzen hat, machen will, einfach um sicherzugehen", so Steiner.

"Wie ich schon immer gesagt habe, gehen wir bei diesen Dingen ein etwas größeres Risiko ein, weil ich weiß, dass wir gute Leute haben und wir uns darum kümmern werden. Wir werden unser Bestes geben, um in einer guten Position zu sein, wenn wir nach Österreich kommen. Ich mache mir darüber überhaupt keine Sorgen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Urheber Juliane Ziegengeist