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"Habe die Fassung verloren": Ex Top-Gear-Produzent über lustlosen Räikkönen

Ein Ex-Produzent der Kultsendung Top Gear faltete Kimi Räikkönen einst wegen dessen Lustlosigkeit zusammen - am Ende spurte der "Iceman" dann doch

"Habe die Fassung verloren": Ex Top-Gear-Produzent über lustlosen Räikkönen

Auch bei Top Gear tauchte Kimi Räikkönen mit seiner typischen PR-Lustlosigkeit auf

Foto: LAT Images

Kimi Räikkönen war im Fahrerlager dafür bekannt, Dinge auf seine ganz eigene Art zu regeln. Oder eben gar nicht, wenn ihm der Sinn nicht danach steht. Doch wie Andy Wilman, der ehemalige Executive Producer der britischen Kultsendung Top Gear, nun verriet, stieß der Finne mit dieser Einstellung einmal auf Granit. Wilman enthüllte in einem Podcast, dass er den Formel-1-Weltmeister von 2007 (zur Formel-1-Datenbank) sogar lautstark zurechtweisen musste, weil dessen Einsatz am Set zu wünschen übrig ließ.

Der Vorfall ereignete sich während Räikkönens Rückkehr in die Formel 1 mit Lotus, als er als Stargast in der Rubrik "Star in a Reasonably Priced Car" (Star im preisgünstigen Kleinwagen) auf der hauseigenen Teststrecke in Dunsfold antreten sollte. Die Bedingungen waren typisch britisch: nass und ungemütlich.

"Räikkönen kam zur Show", erinnert sich Wilman im Midweek F1-Podcast. "Alle fuhren ihre Runden, aber ausgerechnet bei ihm war die Strecke nass. Wir dachten erst: 'Oh, das wird nichts.' Aber dann hieß es: 'Okay, er wird den Wagen schon ordentlich treten, ist schließlich Kimi.'" Doch die Realität sah anders aus.

Ernüchterung an der Stoppuhr

Wilman wollte wissen, wie sich der Finne schlägt, und ging zu Nick Dalton, dem Mann an der Zeitnahme. "Ich fragte ihn: 'Wie läuft's bei ihm? Wie schlägt er sich?' Und Nick antwortete nur trocken: 'Nicht berauschend.'"

Räikkönen hatte offenbar genug gesehen. Der Finne steuerte direkt sein Motorhome an und machte Anstalten, den Arbeitstag vorzeitig zu beenden. "Er verschwand in seinem Trailer und meinte nur: 'Fertig, ich bin genug Runden gefahren'", so Wilman weiter. "Er war dabei nicht unfreundlich, aber seine Haltung war klar: 'Es regnet, Feierabend.'"

Das Problem für den Produzenten: Die Strecke begann gerade abzutrocknen: die ideale Gelegenheit, um die Zeit noch einmal signifikant zu verbessern. Doch Räikkönen hatte es sich bereits bequem gemacht.

"Iceman" im Lazy-Boy-Sessel

Als Wilman den F1-Star aufsuchte, fand er ein Bild der totalen Entspannung vor. "Ich kam etwas spät rein, und da lag er schon in diesem riesigen Fernsehsessel, langgestreckt wie Joey aus der Serie 'Friends', und es war schön warm drinnen", beschreibt Wilman die Szene.

Der Produzent versuchte es zunächst diplomatisch: "Kimi, es trocknet draußen ab. Ich darf dir deine Zeit nicht verraten, aber sie war nicht brillant und wir wissen beide, dass du schneller kannst." Die Antwort des Finnen war kurz und knapp: "Nein, kann ich nicht."

Selbst der Hinweis, dass ein Blick aus dem Fenster die besseren Streckenbedingungen bestätigen würde, stieß auf taube Ohren. "Mit extrem schlechter Laune hievte er sich hoch, schaute raus und sagte: 'Nein, ist es nicht', bevor er sich wieder hinlegte", erzählt Wilman.

Wenn dem Chef der Kragen platzt

In diesem Moment riss dem Produzenten der Geduldsfaden. "Da habe ich irgendwie die Fassung verloren und ihn richtig zur Schnecke gemacht", gibt Wilman zu. Er appellierte an Räikkönens Ehre und die Erwartungshaltung der Fans: "Ich sagte ihm: 'Da draußen warten so viele Leute auf dein Comeback... und das fällt auf dich zurück, wenn du hier nicht ablieferst.'"

Die Standpauke zeigte Wirkung. Der sonst so stoische Finne bequemte sich tatsächlich noch einmal aus dem Sessel. "Er stand auf, ging raus, drehte noch ein paar Runden und war ein gutes Stück schneller", resümiert Wilman zufrieden. "Das war der Tag, an dem ich Kimi Räikkönen die Leviten gelesen habe."

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