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"Habe ihm nicht vergeben": Warum Binotto auf Leclerc sauer ist

Ferraris großer Auftritt im italienischen Fernsehen: Mattia Binotto flachst mit seinen Fahrern und glaubt, dass Leclerc/Vettel das beste Duo der Formel 1 sind

"Habe ihm nicht vergeben": Warum Binotto auf Leclerc sauer ist

Das Ferrari-Team hatte am vergangenen Wochenende einen großen Auftritt im italienischen Fernsehen. Bei 'Rai 2' waren sowohl Teamchef Mattia Binotto als auch Sebastian Vettel persönlich zu Gast. Charles Leclerc musste via Videokonferenz zugeschaltet werden. Sein geplanter Flug von Monaco nach Mailand war kurzfristig ausgefallen.

Bereits zuvor war er aber sehr wohl in einen Flieger gestiegen, und auch aus diesem rausgesprungen! Dass Leclerc kürzlich beim Dubai-Urlaub einen Fallschirmsprung absolviert hat, ärgert Binotto immer noch: "Ich habe ihm das noch nicht vergeben", sagte Binotto während der TV-Show. "Aber er hat mir versprochen, das nie wieder zu tun."

Vettel konnte sich daneben das Grinsen nicht verhalten: "Charles' Fehler war, Mattia nicht eingeladen zu haben. Ich selbst hab's ja auch schon mal probiert. Das war aber bevor ich zu Ferrari gekommen bin." Und Red Bull sieht solche Aktionen bekanntlich etwas entspannter als die konservative Scuderia ...

Prinzipiell ist Binotto mit seinen Fahrern zufrieden: "Sie stellen die beste Fahrerpaarung dar, die es in der Formel 1 gibt", findet der Ferrari-Teamchef. "Seb ist ein viermaliger Weltmeister, und Charles der erste Junge aus unserem eigenen Kader, der es zum Ferrari-Rennfahrer gebracht hat. Und in seiner ersten Saison hat er gleich exzellente Ergebnisse erreicht."

Für die morgen beginnenden Wintertests in Barcelona sei Ferrari bereit. "Aber wir treffen keine Vorhersagen", schränkt der gebürtige Schweizer ein. "Vergangenes Jahr dachten wir, wir seien sehr stark, aber dann gab's in Australien eine kalte Dusche für uns. Der Saisonbeginn war nicht gut. Erst am Ende der Meisterschaft konnten wir uns davon erholen."

Das Ferrari-Team in seiner heutigen Zusammensetzung sei immer noch "eine junge Gruppe, die noch wächst und Lektionen aus der Vergangenheit lernen muss", sagt Binotto. Als konkretes Beispiel streicht er die Zuverlässigkeit hervor. Und er ergänzt: "Vergessen wir nicht, wie hoch das Niveau in der Formel 1 derzeit ist. Wir haben sehr, sehr starke Gegner."

Mit Bildmaterial von LAT.

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