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Isack Hadjar fällt in Abu Dhabi nach Startplatz neun weit zurück, verliert WM-Rang neun und zeigt sich im Ziel sichtlich frustriert

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Isack Hadjar war nach dem Rennen in Abu Dhabi komplett bedient

Foto: circuitpics.de circuitpics.de

Isack Hadjar erlebte beim Formel-1-Finale in Abu Dhabi ein Rennen zum Vergessen. Nach einem hervorragenden Qualifying auf Rang neun rutschte der Racing-Bulls-Pilot im Grand Prix bis auf Platz 17 ab - und verlor dadurch seinen fix eingeplanten neunten Gesamtrang in der Fahrer-WM. Entsprechend deutliche Worte fand der 21-Jährige direkt nach dem Rennen.

Auf die Frage nach seinem Fazit für den Tag antwortet Hadjar sarkastisch: "Das Event lief wirklich gut, wie man sieht." Trotz der Enttäuschung über das Finale bewertet er seine Rookie-Saison insgesamt positiv: "Ja, ich meine, ich hatte eine Saison, die gut genug war, um befördert zu werden, also reicht das für mich. Ich bin nur angepisst, dass sie so schlecht endet."

"Keine Pace" - und keinerlei Erklärung dafür

Zum eigentlichen Rennen äußert sich Hadjar knapp und schonungslos. Auf die Frage, wie das Duell im Mittelfeld verlaufen sei, meint er: "Keine Pace, wie erwartet. Gestern weiß ich nicht einmal, wie ich das Auto auf Platz neun gestellt habe. Das ganze Wochenende keine Pace, es ist eine Schande." Auf die Frage, ob man den Grund kenne, warum der Racing Bulls so erschreckend langsam war, winkt der Franzose ab: "Nein."

Trotz der schlechten Laune will er sich die Saison aber nicht schlechtreden: "Ja, wie gesagt, es ist offensichtlich gut genug. Dieses Rennen ist mir egal. Es ist nur für das Team schade. Ich wollte mit einer guten Note gehen - und das habe ich nicht. Das ist ein bisschen traurig."

Somit beendet Hadjar seine Racing-Bulls-Zeit mit einem unbefriedigenden Ende in Abu Dhabi, aber dennoch mit einer starken Saison. Hervorzuheben ist vor allem das Podium beim Großen Preis der Niederlande in Zandvoort. Über seine Zeit im Red-Bull-Juniorprogramm sagt Hadjar schlicht: "Es war sehr hart. Es ist einfach sehr hart, aber ich könnte mich nicht bereiter fühlen, im Hauptteam zu sein."

Auch wenn Hadjars Rennen enttäuschend verlief, holte das Team noch Platz sechs in der Konstrukteurs-WM mit drei Punkten Vorsprung vor Aston Martin. Das ist für den Franzosen aber nur ein schwacher Trost: "Ja, sicher. Aber ich habe meinen neunten Platz in der Meisterschaft verloren, also bin ich nicht glücklich." Am Ende steht Rang elf in der Fahrerwertung zu Buche, da noch zwei Positionen an Fernando Alonso und Nico Hülkenberg verloren gingen.

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