Halo 2: Ferrari zeigt neuen Cockpitschutz

Die neue Variante des Formel-1-Cockpitschutzes Halo wurde in der Ferrari-Box in Spielberg für einen ersten Test herangezogen.

Nachdem Ferrari bei den Wintertestfahrten in Barcelona das erste Team war, das den Cockpitschutz Halo testweise auf den Boliden von Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel montiert hatte, ist nun die überarbeitete Variante bereit.

Der erste Schritt war ein Ausstiegstest, der am Donnerstag am Red-Bull-Ring in Spielberg durchgeführt wurde. Zu diesem Zweck nahm ein Ferrari-Mechaniker im Cockpit des SF16-H Platz. Unter Aufsicht der FIA benötigte das Rettungspersonal rund zehn Minuten, um den Mechaniker aus dem Cockpit zu befreien.

Fotostrecke: Der Cockpitschutz Halo

Was die Bauweise betrifft, ist Halo 2 im Vergleich zum ursprünglichen Halo leichter. Zudem ist der Bügel nun etwas breiter, um ein Anschlagen des Helms zu verhindern. Ob Ferrari die neue Version am Wochenende auch auf der Strecke testet oder ob man es beim Ausstiegstest belässt, wird kurzfristig entschieden.

In der Formel-1-Saison 2017 könnte der Halo 2 zum Standard werden. Erst recht, weil Red Bull die Entwicklung seiner Variante eines Cockpitschutzes, des sogenannten Aeroscreens, vorerst eingestellt hat, um sich auf die Entwicklung des 2017er Autos konzentrieren zu können.

Mit Informationen von Jonathan Noble

 

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