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Hamilton: Größeren Respekt vor Vettel als vor jedem anderen F1-Piloten

Mercedes-Pilot Lewis Hamilton gibt zu, dass er vor Sebastian Vettel größeren Respekt hat als vor irgendeinem anderen Fahrer in seiner Formel-1-Karriere.

Jonathan Noble

Jonathan Noble

Bearbeitet: 10.04.2017, 10:48

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Lewis Hamilton, Mercedes AMG; Sebastian Vettel, Ferrari, im Parc Ferme

Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08; Sebastian Vettel, Ferrari SF70H; Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08

Kimi Räikkönen, Ferrari SF70H; Nico Hülkenberg, Renault Sport F1 Team RS17; Felipe Massa, Williams F

Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08

Sebastian Vettel, Ferrari, feiert mit seinem Team im Parc Ferme

Sebastian Vettel, Ferrari, gratuliert Lewis Hamilton, Mercedes AMG, im Farc Ferme

Lewis Hamilton, Mercedes AMG, feiert mit seinem Team im Parc Ferme

Lewis Hamilton, Mercedes AMG, feiert mit seinem Team im Parc Ferme

Lewis Hamilton, Mercedes AMG; Sebastian Vettel, Ferrari, im Parc Ferme

Podium: Sebastian Vettel, Ferrari, Kuss für den Pokal

Podium: Sebastian Vettel, Ferrari; Lewis Hamilton, Mercedes AMG; Max Verstappen, Red Bull Racing

Lewis Hamilton, Mercedes AMG, feiert vor der Tribüne mit britischen Flaggen

Podium: 1. Lewis Hamilton, Mercedes AMG; 2. Sebastian Vettel, Ferrari; 3. Max Verstappen, Red Bull R

Gleich bei den 1. beiden Rennen der Formel-1-Saison zeigte sich, dass sich Lewis Hamilton und Sebastian Vettel ausgesprochen gut verstehen und sich gegenseitig respektieren. Der Mercedes-Star geht auch davon aus, dass sich daran nichts ändern wird, selbst wenn der Konkurrenzkampf im Laufe der Saison immer härter werden sollte.

"Ich denke wirklich, dass es so bleiben wird, wie es jetzt ist", sagte Lewis Hamilton nach seinem Sieg in Shanghai über die gute Beziehung zu seinem Rivalen. "Wer weiß, vielleicht wird es Zeiten geben, in denen wir hart gegeneinander fahren und natürlich könnte es dann vorkommen, dass einer von uns denkt, dass etwas unfair ist oder zu aggressiv war, was auch immer."

"Wir sind aber erwachsene Männer und sind weit gekommen und wir haben viel erlebt", sagte Hamilton weiter. "Der gegenseitige Respekt ist größer als ich ihn je mit einem anderen Fahrer hatte, ganz besonders von dem Kaliber."

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"Das ist fantastischer Sportsgeist. Wenn du gewinnst, freust du dich und du erkennst auch die Leistung des anderen an. Und wenn du verlierst, ist es das Gleiche. Das tun wir beide und das ist eine wunderbare Situation."

"Natürlich will er mich da draußen schlagen und ich ihn, außerhalb des Autos ist da aber auch die Bewunderung für das, was der andere erreicht hat und wie er fährt", erklärte der Brite. "Wie gesagt, er ist auf dem Höhepunkt, er ist schnell, wenn ich also vorbeikomme, dann ist das ein Kompliment und umgekehrt auch."

Gegen einen Ferrari zu kämpfen nachdem die WM 3 Jahre lang nur teamintern zwischen ihm und Nico Rosberg entschieden wurde, sei etwas ganz Besonderes, betonte Hamilton.

Auf die Frage von Motorsport.com, ob ein Sieg nach so einem engen Kampf mit Ferrari befriedigender sei, sagte er: "Das ist er wirklich, ganz besonders, wenn man gegen ein anderes Team kämpft."

"Das Szenario, in dem ich momentan bin, ist, dass ich gegen einen viermaligen Weltmeister kämpfe. Er ist auf dem Höhepunkt und unglaublich schnell. Und ich denke, Ferrari ist so gut wie nie in den letzten 10 Jahren. Wir sind als Team auf dem Höhepunkt und ich habe das Gefühl, dass ich persönlich es auch bin."

"Ein echter Kämpfer will immer gegen den Besten kämpfen, den es gibt, denn wenn du dann gewinnst, ist es umso befriedigender. Ich liebe also diesen Kampf, den wir haben."

Nun hofft Hamilton nur, dass der Zweikampf nicht von äußeren Einflüssen wie Unfällen oder technischen Problemen gestört wird. 2016 lösten sich seine Träume, Teamkollege Rosberg zu schlagen, in Malaysia in Rauch auf, als ein Motorschaden ihn aus dem Rennen warf.

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"Sebastian und ich haben schon gesagt, dass das bis zum Ende der Saison weitergehen wird", sagte Hamilton. "Und ich hoffe für uns beide, dass nichts mechanisches dazwischenkommt und unseren Kampf beeinflusst."

"Ich hoffe wirklich, dass es durch und durch ein Kampf durch Sturheit, mentale Stabilität, Fitness, Gelassenheit und all diese Dinge sein wird. Und mitunter dadurch, dass man den anderen auf der Strecke einfach schlägt."

"Aus Fahrersicht ist es die ultimative Herausforderung, eine Meisterschaft zu gewinnen. Wenn andere Dinge beginnen, eine größere Rolle zu spielen, sei es Safety-Cars oder mechanische Dinge, schmälert das immer die Spannung dessen, worum es im Rennsport geht."

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