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Nach dem Freitagstraining in Spa: Hamilton sieht Red Bull vor Mercedes

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Nach dem Freitagstraining in Spa: Hamilton sieht Red Bull vor Mercedes
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Nach dem Freitagstraining in Spa hält WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton sein Mercedes-Team nicht für die Nummer eins beim Belgien-Grand-Prix

Mercedes ist nicht der Favorit für den Belgien-Grand-Prix 2020 in Spa (hier im Liveticker verfolgen!). Das glaubt zumindest WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton. Er sagte nach dem Freitagstraining: "Ich glaube, Red Bull ist im Augenblick ein bisschen schneller als wir." Und: "Es geht sehr eng zu da draußen."

Letzteres lässt sich anhand der Zeitenliste belegen: Max Verstappen erzielte für Red Bull mit 1:43.744 Minuten die Tagesbestzeit vor Renault-Mann Daniel Ricciardo. Abstand: 0,048 Sekunden. Hamilton selbst folgte auf Position drei, weitere 0,048 Sekunden dahinter.

Ähnlich kompakt hatte sich die Spitzengruppe schon in der Vormittagseinheit präsentiert, in der Mercedes mit Valtteri Bottas und Hamilton - getrennt durch 0,069 Sekunden - vorneweg gefahren war. Verstappen hatte dabei 0,081 Sekunden auf die Bestzeit verloren.

Hamilton rätselt: Warum ist die Konkurrenz so stark?

Und das lässt für Hamilton den Schluss zu, sein Team könnte in Spa in die Defensive geraten. "Es ist, wie ich es vor diesem Wochenende angekündigt hatte: Wir gehen in das siebte Rennen und das Feld wird enger und enger, weil jeder weiterentwickelt. Das zeigt sich schon dieses Wochenende."

"Alles liegt so eng beisammen. Wir müssen herausfinden, warum das so ist. Ob die Konkurrenz einen Schritt nach vorne gemacht hat oder wir einen zurück, ob es am Streckenlayout liegt oder am Abtriebsniveau. Wer weiß? Daran werden wir arbeiten", erklärt Hamilton.

Es sei aber insgesamt ein "ziemlich guter Tag" für Mercedes gewesen, meint er weiter. "Weil es trocken war, hatten wir viel Zeit, um ein Verständnis über das Fahrzeug aufzubauen. Wir müssen das Auto noch besser einstellen, aber es fühlt sich schon nicht schlecht an."

Bottas will Set-up wieder zurückbauen

Bottas stimmt zu. Auch bei ihm sei es gut gelaufen am Trainingsfreitag in Spa. Es habe nur kleinere Probleme gegegen, aber "nichts Großes", versichert der Finne, der im Tagesklassement auf Rang sechs notiert wurde.

Allerdings: Bei seiner Bestzeit in der Vormittagseinheit habe sich sein W11-Mercedes noch besser angefühlt als am Nachmittag, als er obendrein seine Runde "nicht präzise hingekriegt" habe, sagt Bottas. "Ich denke, wir können beim Set-up einiges wieder auf den Stand vom ersten Training zurückdrehen."

In jedem Fall gelte es für Mercedes, an der Balance des Fahrzeugs zu arbeiten. Zumindest Bottas beklagte sich nach dem Freitagstraining über zu viel Untersteuern, in beiden Einheiten.

Spa 2020 als echtes Erlebnis

Er meint: "Wenn ich an der Vorderachse noch etwas mehr Anpressdruck habe, dann kann ich damit noch am meisten Rundenzeit rausholen. Denn dann kann ich das Auto in den Kurven ideal positionieren."

Fotostrecke
Liste

Mercedes F1 W11 bargeboard detail

Mercedes F1 W11 bargeboard detail
1/8

Foto: Giorgio Piola

Lewis Hamilton, Mercedes F1 W11 rear wing detail

Lewis Hamilton, Mercedes F1 W11 rear wing detail
2/8

Foto: Zak Mauger / Motorsport Images

Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W11

Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W11
3/8

Foto: Charles Coates / Motorsport Images

Lewis Hamilton, Mercedes F1 W11, locks his brakes

Lewis Hamilton, Mercedes F1 W11, locks his brakes
4/8

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Valtteri Bottas, Mercedes F1 W11

Valtteri Bottas, Mercedes F1 W11
5/8

Foto: Charles Coates / Motorsport Images

Lewis Hamilton, Mercedes F1 W11

Lewis Hamilton, Mercedes F1 W11
6/8

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Lewis Hamilton, Mercedes F1 W11

Lewis Hamilton, Mercedes F1 W11
7/8

Foto: Andy Hone / Motorsport Images

Valtteri Bottas, Mercedes F1 W11

Valtteri Bottas, Mercedes F1 W11
8/8

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Und gerade die Kurven seien mit den Formel-1-Autos der Generation 2020 ein echtes Erlebnis in Spa-Francorchamps, wie beide Mercedes-Fahrer erklären. Bottas schwärmt: "Jedes Jahr denkst du: Wie kann es nur schneller sein? Und jedes Mal ist es schneller."

"Die Kurvengeschwindigkeiten sind wirklich klasse. Es ist beeindruckend, die g-Kräfte zu spüren. Unglaubliche Maschinen. Macht Spaß!"

"Pouhon geht voll"

Hamilton wiederum gibt an, die Emotionen auf der "Ardennen-Achterbahn" seien nur "schwer in Worte zu fassen". Er formuliert dann aber doch eine ausführliche Antwort auf die entsprechende Frage.

Sie klingt so: "Unsere Autos werden jedes Jahr schneller und schneller, vor allem die aktuelle Generation von Fahrzeugen. Schon vergangenes Jahr waren die Autos spektakulär schnell hier."

"Es ist fantastisch, wie hoch die Geschwindigkeiten jetzt in den Kurven sind. [Für uns Fahrer] geht es um kleine Nuancen, wie man seinen Fahrstil daran anpassen muss und wie man Kurven anfährt. Pouhon geht voll. Da stellen sich dir die Nackenhaare auf!"

Aufregend wird es den Mercedes-Fahrern zufolge auch im Qualifying, weil "selbst Racing Point mit uns vorne dabei ist", wie Hamilton sagt, und "Daniel Ricciardo ist ebenfalls sehr nahe dran". Laut Bottas wirkt das Kräfteverhältnis in Spa am Freitag "enger als bisher". Sein Fazit: "Das dürfte den Samstag interessant gestalten."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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