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Hamilton-Start nicht in Gefahr, aber: "Habe viel Gewicht verloren"

Lewis Hamilton gibt zu, dass er nicht zu 100 Prozent fit in das Rennen geht, will beim Saisonfinale aber noch einmal alles geben - Viel geschlafen und Gewicht verloren

Hamilton-Start nicht in Gefahr, aber: "Habe viel Gewicht verloren"

Lewis Hamilton wirkt nach seiner Coronainfektion noch sichtlich angeschlagen. Zwar hat er mit einem negativen Testergebnis Grünes Licht für einen Einsatz in Abu Dhabi bekommen, ganz fit wirkt der Mercedes-Pilot aber nicht. Und er ist es auch nicht: "Ich bin nicht bei 100 Prozent", gibt Hamilton nach dem Qualifying zu. "Ich habe noch ein seltsames Gefühl in der Lunge."

Trotzdem hat er sich für das Rennen in Abu Dhabi einsatzbereit erklärt und George Russell wieder aus seinem Cockpit verdrängt. Natürlich drängt sich die Frage auf, ob sich Hamilton nicht lieber noch erholen sollte angesichts der Tatsache, dass es weder für ihn noch für Mercedes im letzten Saisonende um etwas geht.

Doch er betont: "Normalerweise würde ich auch fahren, wenn mir ein Arm abfällt. Das ist bei uns Rennfahrern so, aber glücklicherweise ist das nicht der Fall", sagt der Brite. "Körperlich wird es definitiv nicht das einfachste Rennen, aber ich werde es managen und absolut alles geben, was ich habe."

Ins Detail gehen, wie er durch seine Krankheit gekommen ist, möchte Hamilton nicht, doch was ihm am Ende fehlt, wenn er aus dem Auto steigt, ist Energie. "Ein Symptom ist, dass es dich richtig auslaugt, von daher habe ich versucht, so viel wie möglich zu schlafen, aber sich wieder aufzuladen ist nicht so einfach wie vielleicht früher."

Nicht bei 100 Prozent Leistungsfähigkeit?

Zudem habe er eine Menge an Gewicht verloren, wie er betont. "Ich bin einfach nicht zu 100 Prozent der Gleiche wie beim letzten Mal im Auto", so Hamilton. "Aber das wird mich unter keinen Umständen daran hindern, morgen alles zu geben."

 

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff macht sich auf jeden Fall keine Sorgen um den Zustand seines Piloten: "Mein Eindruck ist, dass es ihm gut geht. Er sieht gut aus, er ist mental gut drauf", sagt der Österreicher. "Aber du kannst natürlich nicht hineinschauen."

Im Rennen startet der amtierende Weltmeister morgen nur von Rang drei aus. Es ist erst das dritte Mal in dieser Saison, dass Hamilton nicht aus der ersten Startreihe ins Rennen geht - eine Folge seiner Erkrankung? "Ich glaube, dass nach zehn Tagen Corona niemand auf 100 Prozent Leistungsfähigkeit ist", zeigt Wolff Verständnis. "Das hat er vielleicht heute bemerkt."

Unterboden-Schaden nach Ausritt

Hamilton selbst spricht von den "härtesten Tagen, die ich dieses Jahr im Auto hatte". Perfekte Runden seien ihm am heutigen Tag nicht gelungen. Das habe aber auch mit dem Auto generell zu tun, mit dem er einige Probleme hatte. Den ganzen Tag über habe er mit der Balance zu kämpfen gehabt und viele Änderungen an diesem Wochenende ausprobiert.

Hinzu kam ein Ausritt in Q1, bei dem er in Kurve 20 stark über den Randstein fuhr und sich dabei den Unterboden beschädigte. "Das war das erste Mal an diesem Wochenende, dass ich dort weit rausgekommen bin", sagt er. "Aber ich denke nicht, dass ich ohne den Schaden die Pole-Position geholt hätte."

 

Zwar ist Hamilton laut eigener Aussage ohne Erwartungen in die Qualifikation gegangen, dennoch hätte er gedacht, dass Mercedes etwas weiter vor Red Bull sein würde. Die Bullen haben sich als starker Konkurrent erwiesen und wollen im Rennen erst einmal geschlagen werden.

"Ich weiß, dass wir morgen ein hartes Stück Arbeit vor uns haben", sagt Hamilton. Zumal es taktisch auf eine Einstopp-Strategie hinauslaufen wird. "Aber wir haben noch viele Chancen." Fraglich ist, wie sich Hamiltons Fitness dann auf das Ende des Rennens auswirken wird.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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