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Hamilton über Mercedes-Wechsel: "War am Anfang nicht besonders überzeugt"

Lewis Hamilton geht 2021 in seine neunte Saison mit Mercedes - Der siebenmalige Weltmeister gesteht allerdings, dass er am Anfang noch ziemlich skeptisch war

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Hamilton über Mercedes-Wechsel: "War am Anfang nicht besonders überzeugt"

Die jüngere Formel-1-Geschichte hätte komplett anders verlaufen können, wenn Lewis Hamilton zur Saison 2013 nicht von McLaren zu Mercedes gewechselt wäre. Der damals 27-Jährige ging mit diesem Schritt ein Risiko ein, das sich rückblickend voll auszahlte. Doch der Wechsel stand lange auf wackligen Beinen.

Niki Lauda, bis zu einem Tod im Jahr 2019 Aufsichtsratsvorsitzender des Mercedes-Formel-1-Teams, erzählte einst die Geschichte, dass es das Wochenende rund um den Singapur-Grand-Prix 2012 gewesen sei, als er selbst Hamilton einen Wechsel zu Mercedes schmackhaft machte.

"Ich sprach mit ihm und er redete mit mir darüber, dass ich [zu Mercedes] kommen sollte", erinnert sich Hamilton zurück und bestätigt: "Ich bin mir ziemlich sicher, dass er der erste war, mit dem ich gesprochen habe, und er sagte so etwas wie: 'Du musst zum Team kommen.'" Doch in trockenen Tüchern sei die Sache damit nicht gewesen.

Hamilton: Singapur Start der Lauda-Freundschaft

"Am Anfang war ich nicht besonders überzeugt", gesteht Hamilton, der bereits in der Vergangenheit verriet, dass es einen persönlichen Besuch vom damaligen Mercedes-Teamchef Ross Brawn bei seiner Mutter gebraucht habe, um ihn zu überzeugen. "Wir tranken Tee, und er zeigte mir, was der Plan des Teams ist", erinnert sich Hamilton.

Erst da habe er einen wirklich tiefen Einblick in die Pläne des Teams für die folgenden Jahre bekommen. Beim berühmten und vielzitierten Treffen mit Lauda in Singapur sei lediglich der Grundstein gelegt worden. "Ich glaube, dass Niki und ich - er vielleicht mehr als ich - realisiert haben, dass wir sehr viel gemeinsam haben", so Hamilton.

"Ich denke, das war der Start unserer Freundschaft. Ich erinnere mich, dass er sagte: 'Du bist mir sehr ähnlich'", verrät der heute siebenmalige Weltmeister. Vorher habe er nie ein längeres Gespräch mit Lauda geführt, weshalb das Wochenende in Singapur letztendlich für beide so wichtig gewesen sei.

Später keine Zweifel mehr an "richtiger" Entscheidung

Entscheidend für Hamiltons Wechsel waren allerdings andere Faktoren. So war es auch keinesfalls eine überstürzte Reaktion, weil er in dem besagten Singapur-Rennen 2012 im McLaren in Führung liegend ausgefallen war. Er habe damals ganz genau gewusst, dass er vor einer "großen Entscheidung" stehe.

Ohne Risiko war der Wechsel nämlich nicht, denn Mercedes hatte zu diesem Zeitpunkt in der Formel 1 noch keine Bäume ausgerissen, seit man 2010 mit einem eigenen Werksteam zurückgekehrt war. "Aber ich wusste, dass es für mich das richtige war", so Hamilton im Hinblick auf seinen Wechsel.

Der Brite erklärt, dass es im Leben wichtig sei, nicht auf andere zu hören, sondern seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Zumindest in diesem Fall zahlte es sich für ihn aus. Mit Mercedes gewann Hamilton bis heute sechs WM-Titel und schwang sich zum erfolgreichsten Formel-1-Fahrer aller Zeiten auf.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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