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Hamilton vor sechstem WM-Titelgewinn: "Mir ist ganz egal, wo es passiert"

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Hamilton vor sechstem WM-Titelgewinn: "Mir ist ganz egal, wo es passiert"
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24.10.2019, 20:30

Schafft Lewis Hamilton in Mexiko den Hattrick? Er könnte am Sonntag zum dritten Mal in Serie die WM-Krone fixieren - Bottas dürfte aber nicht aufs Podium fahren

Lewis Hamilton steht vor seinem sechsten Titelgewinn in der Formel 1. Zum dritten Mal in Folge könnte der Mercedes-Pilot schon beim Grand Prix von Mexiko die Krone fixieren. Das ist ihm persönlich allerdings nicht wichtig, wie er betont. Der WM-Führende muss seinen Vorsprung um 14 Punkte ausbauen, damit die Entscheidung bereits an diesem Wochenende fällt.

"Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich in einer Saison bereits einmal 14 Punkte vor Valtteri ins Ziel gekommen bin. Und wenn, dann war das wohl nur bei einem Rennen der Fall", spielt Hamilton seine Chancen herunter. "Ich erwarte daher, dass das ein schwieriges Wochenende werden wird."

Bottas sei schließlich mit neuem Selbstvertrauen in Japan ausgestattet worden, der Finne sei bereits das gesamte Jahr über stark unterwegs, lobt Hamilton. "Ich erwarte, dass er auch dieses Wochenende stark ist." Derzeit liegt er 64 Punkte vor dem Teamkollegen, der sein einzig verbliebener Rivale im Titelkampf ist.

"Es ist ganz egal, wo es passiert, solange es überhaupt passiert. Das versuche ich zu erreichen. Aber es gibt noch viele Punkte zu holen und ich muss in den letzten vier Rennen abliefern." Schon im Vorfeld ließ Hamilton wissen, dass er nicht mit einem Titelgewinn auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez rechne.

Die Konkurrenz von Ferrari und Red Bull hat er auf der Rechnung. Mit Max Verstappen konnten die Bullen in den vergangenen zwei Jahren gewinnen, die Italiener schätzt er aufgrund des Powervorteils stärker ein. Will Hamilton dem Titelkampf ein vorzeitiges Ende bereiten, dann müsste er das Rennen dennoch gewinnen.

Selbst mit dem Bonuspunkt für die schnellste Rennrunde muss er auf die Mithilfe von Bottas hoffen, denn der Finne dürfte dann nicht aufs Podium fahren und im besten Fall auf Platz vier landen. Gewinnt Hamilton nicht, sondern wird nur Zweiter, dann dürfte Bottas nicht besser als Achter werden.

Um überhaupt erst in diese souveräne Position zu kommen, habe es viel Schweiß und harte Arbeit gebraucht. "Zu Beginn des Jahres dachten alle, wir würden uns selbst kleinreden und nicht unsere wahre Performance zeigen. Das war aber die Realität." Ferrari habe bereits von Beginn an ein gutes Auto gehabt.

In Bahrain war Charles Leclerc tatsächlich auf dem Weg zu seinem ersten Sieg, doch dann schlug das Technikpech zu und Hamilton erbte den Sieg. "Die größte Herausforderung ist weiterhin, diese Reifen zu verstehen. So ergeht es jedem Team in diesem Jahr."

Das Qualifying sei 2019 seine große Schwäche gewesen, tatsächlich konnte Hamilton nur vier Pole-Positionen einfahren. "Obwohl es mir so vorkommt, als würde ich gute Runden fahren, waren sie nicht so gut wie viele andere. Die Rennen waren stärker."

Er habe seine Form aus dem Vorjahr in dieses Jahr mitnehmen können. "Aber alles muss in Balance stehen mit den Aktivitäten außerhalb des Rennsports. Man muss einfach konstant bleiben und jedes Wochenende diese Leistungen abliefern." Hamilton glaubt, dass viele Leute seine Performances unterschätzen.

"Das ist eine so schwierige Aufgabe. Viele können das nicht verstehen, wie schwierig es ist. Manche schalten für ein paar Stunden den Fernseher ein und sehen uns zu, aber welch harte Arbeit dahintersteckt, wissen sie nicht." Die Motivation konnte er über das gesamte Jahr im Team hochhalten, das habe ebenso zum Erfolg beigetragen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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