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"Hat 'Schumi' auch gemacht": Herbert erkennt Parallelen zu Verstappen

Johnny Herbert als der frühere Benetton-Teamkollege von Michael Schumacher erkennt bestimmte Parallelen zum aktuellen Formel-1-Weltmeister Max Verstappen

Herbert über Verstappens Tiefstapeln: "Hat 'Schumi' auch immer gemacht!"

Fotomontage: Max Verstappen in Japan 2025, Michael Schumacher in Japan 1995

Foto: LAT Images

Beim Japan-Grand-Prix 2025 in Suzuka fühlte sich Johnny Herbert an seine Zeit als Benetton-Teamkollege von Michael Schumacher erinnert: "Vor dem Rennen hat Max eine sehr Schumacher-typische Aussage getroffen, nämlich: 'Ich habe dieses Wochenende keine Chance.' Das war interessant."

"Denn Michael hat das früher auch immer gemacht. Dann gewann er das Rennen und alle sagten: 'Wow, was für eine Leistung'", erklärt Herbert im Gespräch mit FastSlots.

Seiner Meinung nach hat sich Verstappen in Japan gut verkauft. Die Rennleistung des viermaligen Weltmeisters habe eindrucksvoll gezeigt, "dass er der beste Fahrer seiner Generation ist", sagt Herbert.

Bereits im Qualifying sei Verstappen "voll da" gewesen und habe mit einer herausragenden Runde den Grundstein für den Grand-Prix-Sieg gelegt. "Suzuka ist ja eine dieser Strecken, auf denen Überholen besonders schwierig ist. Max hatte einen super Start, eine - wie erwartet - brillante erste Runde und kontrollierte danach das Rennen."

Was Herbert über die Boxenausfahrt denkt

Der Sieg geriet nur einmal in Gefahr: Bei der Boxenausfahrt versuchte McLaren-Fahrer Lando Norris ein Überholmanöver, indem er sich außen neben Verstappen setzte, dann aber ins Gras geriet und Schwung verlor.

Ein möglicher Regelverstoß? Die FIA-Sportkommissare sahen keinen weiteren Untersuchungsbedarf. Und auch Herbert meint als ein ehemaliger Sportkommissar: "Da war nichts. Ich weiß, man wollte es kontrovers machen. Ich weiß, dass Lando am Funk versucht hat, ein Thema daraus zu machen, aber wie Max nach dem Rennen sagte: Er hat nichts falsch gemacht. Es war einfach ein Spiel."

Verstappen habe in dieser Situation sicherlich "nichts falsch gemacht", sagt Herbert. "Lando war nicht ganz neben ihm, nur halb. Und das reicht nicht. Man muss Platz lassen, aber Lando wollte sich einen Vorteil verschaffen, was jedoch misslang. Wie Max sagte: Der teuerste Rasenmäher!"

"Wäre ich also ein Rennkommissar gewesen, hätte ich keine Strafe ausgesprochen. Da gab es nichts zu ahnden. Denn Max war vorne und tat nichts Verbotenes."

Suzuka hat gezeigt: Verstappen ist ein Titelkandidat

Und jetzt ist Verstappen wieder dran in der Formel-1-Fahrerwertung: Nach drei Rennwochenenden fehlt ihm nur ein Punkt auf WM-Spitzenreiter Norris im McLaren.

"Ich habe ihn nie abgeschrieben", sagt Herbert. "Man kann Verstappen auch nicht abschreiben. Denn McLaren verfügt derzeit über einen kleinen Vorsprung."

"Ist das schädlich für McLarens Titelchancen? In gewisser Weise, ja. Denn wie im vergangenen Jahr bei Max - und wie einst bei Schumacher - wurden die Titel durch die Frühform entschieden, alle anderen mussten aufholen. Norris aber liegt nur um einen Punkt vorne. McLaren hat also nicht so viel Kapitel daraus geschlagen, wie es hätte können."

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