Helmut Marko: Keine Zweifel an der Legalität des Mercedes

Auch wenn es zwischenzeitlich starke Bedenken seitens Red Bull gab, zweifelt Helmut Marko nicht mehr an der Legalität des Mercedes W12 im Saisonendspurt

Helmut Marko: Keine Zweifel an der Legalität des Mercedes

Mehr als einmal in der abgelaufenen Saison kam Red Bull der Mercedes W12 spanisch vor. Regelmäßig zweifelte man die Legalität des Boliden an, sei es ein möglicherweise flexibler Heckflügel oder der vermeintliche Wundermotor von Lewis Hamilton in Brasilien.

Nachgewiesen werden konnte Mercedes aber kein Fehlverhalten - sieht man einmal vom Qualifying-Ausschluss in Brasilien ab, als Hamiltons Heckflügel einen etwas zu großen Abstand zwischen seinen Elementen bei geöffnetem DRS hatte.

Kritisch beäugte Red Bull seinen Kontrahenten in den letzten Saisonrennen, doch mittlerweile muss Motorsportkonsulent Helmut Marko zugeben: "Also ich bin sicher, dass bei den Rennen nach Brasilien alles legal war." Daher hatten die Bullen am W12 nichts mehr zu beanstanden.

Der Stein des Anstoßes war zum Schluss aber noch einmal das Rennen in Sao Paulo, als Hamilton mit einem neuen Motor erst im Sprint von ganz hinten auf Platz fünf gefahren war und dann im Rennen noch einmal von Startplatz zehn zum Sieg. "Wie Hamilton an uns vorbeigeflogen ist, war das schon eine einmalige Situation", sagt Marko im exklusiven Video-Interview, das in voller Länge auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de angeschaut werden kann.

Danach seien solche Verhältnisse nicht wieder aufgetreten: "Die ganzen Topspeed-Messungen waren dann nachher wieder im Rahmen", sagt Marko.

Das brachte Red Bull zu dem Schluss, dass Hamiltons Motor in Sao Paulo einfach in allen Bereichen am Optimum war. "Alles hat optimal zusammengepasst an diesem Motor, das wissen wir auch", so der Österreicher, der um den hohen Abbau im Laufe des Motorenlebens bei Mercedes weiß.

"Aber es war ja nur erstaunlich, es gibt ja sechs mercedesangetriebene Fahrzeuge und nur Hamilton hatte so eine Wunderwaffe", meint er. "Aber das ist so und wir wollen da nichts anschuldigen."

Mit Bildmaterial von ServusTV.

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