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Helmut Marko lobt Nico Hülkenberg: Qualifying-Leistung "außerordentlich"

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Helmut Marko lobt Nico Hülkenberg: Qualifying-Leistung "außerordentlich"
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Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko ist von der Qualifying-Leistung von Nico Hülkenberg in Silverstone beeindruckt - "Hoffentlich findet er ein Cockpit"

Nico Hülkenberg hat im Formel-1-Fahrerlager mit seiner Leistung am zweiten Silverstone-Rennwochenende so manchen Beobachter erstaunt. Der Deutsche war kurzfristig für Sergio Perez bei Racing Point eingesprungen und konnte beim zweiten Versuch direkt in die Top 3 der Startaufstellung fahren. "Hut ab", zollt ihm Helmut Marko Respekt.

Die Qualifying-Leistung von Hülkenberg sei "außerordentlich" gewesen, findet der Red-Bull-Motorsportkonsulent in der 'Sportbude' von RTL. Der Emmericher hatte am ersten Wochenende überraschend den Auftrag von Racing Point erhalten, als Ersatz für den an COVID-19 infizierten Perez einzuspringen.

Fehlten am ersten Silverstone-Wochenende noch sieben Zehntelsekunden auf Lance Stroll im Qualifying, konnte sich Hülkenberg am zweiten Wochenende deutlich steigern. Er stellte den RP20 auf Startplatz drei - 0,094 Sekunden vor Max Verstappen, 0,346 Sekunden vor Stroll.

"Erstens hatte er die lange Pause, zweitens war er bei keinerlei Tests und Stroll hat da alle Kilometer und Rennen gefahren. Er hat ihn eindrucksvoll distanziert", findet Marko lobende Worte für den Emmericher. Nach seiner schnellen Runde wurde er auch von Fahrerkollegen respektiert.

Verstappen etwa meinte, dass der Deutsche mit Startplatz drei ein Empfehlungsschreiben abgegeben habe. "Hoffentlich findet er damit nun einfacher ein Cockpit. Er verdient es, in der Formel 1 zu sein", so der Niederländer.

Alexander Albon, Helmut Marko

Helmut Marko (hier mit Alex Albon) lobt Hülkenbergs Leistung in Silverstone

Foto: Motorsport Images

"Ich hoffe es für ihn, dass er irgendwo ein Cockpit findet", meint auch Marko. Noch im Vorjahr stand Hülkenberg mit Red Bull in Kontakt. Die Initiative sei vom Emmericher ausgegangen, ließ der Österreicher später wissen. Schließlich fiel die Entscheidung auf Alexander Albon.

Hülkenberg hatte hingegen keine Optionen mehr, nachdem Esteban Ocon als sein Nachfolger bei Renault präsentiert wurde. Auch für die kommende Saison sind schon viele Cockpits vergeben. Bekannt ist, dass der Le-Mans-Gewinner mit zwei Teams Gespräche führt, unter anderem mit Alfa Romeo.

"Momentan ist es schwierig, aber wir haben eine lange Saison und mit dieser Leistung hat er die beste Visitenkarte abgegeben", so Marko. Zu einem dritten Einsatz von Hülkenberg bei Racing Point wird es voraussichtlich nicht kommen, da Perez vor dem Grand Prix von Spanien negativ getestet wurde und sein Comeback geben wird.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel 1
Urheber Maria Reyer