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Helmut Marko: Mercedes kann sich 2026 nur noch selbst schlagen

Laut Helmut Marko führt 2026 fast kein Weg mehr an einem Mercedes-Weltmeister vorbei - Kimi Antonelli und George Russell könnten sich höchstens selbst schlagen

Helmut Marko: Mercedes kann sich 2026 nur noch selbst schlagen

Machen Kimi Antonelli und George Russell den WM-Titel 2026 unter sich aus?

Foto: LAT Images

Helmut Marko kündigte bereits vor dem Start der Formel-1-Saison 2026 an, dass Mercedes die Nase in diesem Jahr wohl vorne haben werde. Und in der Tat holten die Silberpfeile bislang alle Grand-Prix-Siege in dieser Saison und führen nach den ersten fünf Rennwochenenden 2026 beide Weltmeisterschaften an.

Charles Leclerc hat als WM-Dritter und damit als bester Nicht-Mercedes-Pilot in der Fahrerwertung bereits 56 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Kimi Antonelli. Marko geht daher nicht davon aus, dass irgendjemand noch in das WM-Duell der beiden Mercedes-Fahrer eingreifen kann.

"Mercedes ist eindeutig das stärkste Team", betont er im Gespräch mit oe24 und erklärt: "Die haben den besten Motor und geben auch mit der Batterie den Ton an. Erstmals seit 2021 ist es ihnen wieder gelungen, ein wettbewerbsfähiges Chassis zu bauen".

"Zudem haben sie eine starke Fahrerpaarung. Wobei ich es sehr erfrischend finde, wie der junge Antonelli das Auto fliegen lässt. Aber [George] Russell ist der Routinierte, der wird auch noch zurückschlagen. Dass sie sich dabei zerfleischen, ist die einzige Hoffnung", so Marko.

"Sonst ist Mercedes weg", prophezeit der langjährige Red-Bull-Motorsportkonsulent, der sich Ende 2025 aus der Formel 1 verabschiedet hat. "Ich wollte unbedingt mit Max den fünften WM-Titel gewinnen. Nachdem uns das nicht gelungen ist, ist das Feuer bei mir erloschen", erklärt Marko.

Die Formel 1 verfolge er in diesem Jahr daher als "normaler Fan", verrät er und erklärt gleichzeitig, dass er mit den neuen Regeln in dieser Saison nicht glücklich sei. Er schaue zwar weiterhin alle Rennen, habe aber "Schwierigkeiten", sich für das neue Reglement "zu begeistern".

"Auch wenn es inzwischen adaptiert wurde, sehen wir bei weitem nicht das Racing, das ich gewohnt bin und das die Fans sehen wollen", betont Marko, der im April bereits seinen 83. Geburtstag feierte - und für den die Formel-1-Rente laut eigener Aussage "entspannter" ist, "als ich es mir vorgestellt habe".

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