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Helmut Marko nimmt Perez in Schutz: "Der dritte Platz geht aufs Team"

Sergio Perez verpasste beim Steiermark-Grand-Prix das Podium, wurde aber schnell von jeglicher Schuld freigesprochen - Marko attestiert: Perez wird immer besser

Das dritte Podium in Folge verpasste Sergio Perez beim Steiermark-Grand-Prix um eine halbe Sekunde. Nach einer Zweistoppstrategie holte der Mexikaner mit großen Schritten auf Valtteri Bottas auf, doch das Rennen war zu kurz, um den Finnen im Mercedes noch einholen zu können. Perez überquerte die Ziellinie als Vierter.

Dass der Mexikaner überhaupt in dieser Position war, lag an einem der seltenen Fehler der Boxencrew von Red Bull. Beim ersten Stopp klemmte das linke Hinterrad am Boliden des Baku-Siegers, mehr als zwei Sekunden kostete das Malheur. Mercedes reagierte prompt. Bottas, der vor den Stopps hinter Perez lag, kam eine Runde später rein, der Reifenwechsel klappte - und der Finne war vorbei.

"Der dritte Platz, das geht aufs Team, weil der erste Boxenstopp danebengegangen ist", gab auch Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko bei 'ServusTV' zu. Auch Perez empfand es als "schade", dass der Fehler passierte.

Perez: Wir sind ein Team

"Die Jungs waren das ganze Jahr über unglaublich und hatten immer die besten Boxenstopps. Aber dieses Mal war es kostspielig. Aber wir sind ein Team und werden stärker zurückkommen", nimmt er seine Crew in Schutz.

Nach der verlorenen Position musste Red Bull auf Plan B zurückgreifen, um mit einem weiteren Stopp auf dann deutlich frischeren Reifen den Rückstand wieder aufzuholen und an Bottas im besten Fall vorbeizukommen. Doch der Plan ging knapp nicht auf.

Die Entscheidung, den zusätzlichen Stopp einzulegen und nicht hinter Bottas zu bleiben, verteidigt Perez. "Ja, ich denke, es war richtig. Wir haben zwar aufgeholt, aber wir hatten ähnlich alte Reifen", schildert er die Situation vor seinem zweiten Reifenwechsel. "Ich denke, es war gut, dass wir es versucht haben, aber leider hatte ich viel Verkehr", sagt er weiter.

Marko: "Von Rennen zu Rennen wird er stärker"

Ansonsten war Perez auch in der Steiermark nicht viel vorzuwerfen. Erneut fuhr er ein ordentliches Rennen, einzig die Tatsache, dass er zu Beginn einige Runden hinter McLaren-Pilot Lando Norris festhing, trübte das Bild etwas.

"Er ist ein sehr gutes Rennen gefahren. Es ist schade, dass er es nicht geschafft hat, gleich in der ersten Runde an Lando vorbeizukommen. Er wurde etwas hinter Lewis [Hamilton] aufgehalten in Kurve 4 hinein. Ohne das wäre er wohl in der Führungsgruppe gewesen", meint Teamchef Christian Horner, der glaubt: "Eine Runde länger und er hätte Platz drei zurückgeholt."

Auch für Marko war Perez wieder stark unterwegs und lobte auch den Einsatz seines Fahrers. "Am Anfang hat es ein bisschen ein Gerangel gegeben mit Norris. Aber genau das brauchst du, um vorne mit der Strategie den Nummer-1-Fahrer richtig abdecken zu können", sagt er.

Doch nicht nur für Max Verstappen sei Perez inzwischen wichtig. "Wir gehen natürlich auch auf die Konstrukteurs-Meisterschaft, obwohl wir kein Autobauer sind, aber das ist im finanziellen Ranking auch wichtig", erklärt Marko und stellt mit Blick auf Perez klar: "Von Rennen zu Rennen wird er stärker."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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