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Foto: Red Bull Sauber Petronas

Nach dem Aus der Ära Christian Horner gibt es rund um Red Bull in der Formel 1 zwei große Fragen, die in der "Silly Season" heiß diskutiert werden. Erstens: Bleibt Max Verstappen auch 2026, oder wechselt er zu Mercedes? Und zweitens: Kommt Sebastian Vettel in einer Managementfunktion, zum Beispiel als Nachfolger von Helmut Marko?

Was Verstappens Zukunft betrifft, gehen die Prognosen auseinander. Während Experten wie Ralf Schumacher einen Wechsel zu Mercedes für wahrscheinlich halten, meint etwa Martin Brundle, dass die Wahrscheinlichkeit eines Verbleibs bei Red Bull durch den Rauswurf von Horner gestiegen sei.

Seitens Red Bull bleibt man bei dem Thema zugeknöpft. Auf die Frage, ob er mit Verstappen über den bevorstehenden Horner-Rauswurf gesprochen habe, antwortet Marko im Interview mit der österreichischen Nachrichtenseite oe24 nur: "Max ist informiert gewesen. Mehr will ich dazu nicht sagen."

In der Pause nach Silverstone tauchten dann auf Social Media Fotos auf, geknipst vor der italienischen Küste im Mittelmeer, die angeblich die Jachten von Verstappen und Mercedes-Teamchef Toto Wolff zeigten. Ralf Schumacher hatte davor in einem Interview auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de Gerüchte angeheizt, die beiden würden sich dabei ziemlich sicher auch mal auf einen Kaffee treffen.

Video:

Doch bei Red Bull lässt man sich von der medialen Aufregung über die Verstappen-Mercedes-Gerüchte nicht anstecken. Marko dementiert nicht, dass so ein Geheimtreffen im Sommerurlaub stattgefunden hat, sondern sagt nur: "Max kann sich mit wem immer er will treffen." Und: "Wir haben einen gültigen Vertrag, und wir gehen davon aus, dass Max bei uns bleibt."

Dafür muss der viermalige Weltmeister aber mutmaßlich davon überzeugt werden, dass das Team auch in Zukunft Rennen gewinnen kann. Das für Spa geplante Update könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen. Floppt der letzte große Technik-Schritt vor der Sommerpause, würde das Verstappens Lust auf einen Verbleib wohl nicht erhöhen.

Unklar bleibt, wie die Ausstiegsklauseln aus seinem eigentlich bis 2028 laufenden Vertrag definiert sind. Vor ein paar Wochen sorgte ein Medienbericht für Aufsehen, wonach er bleiben muss, sofern er Ende Juni innerhalb der Top 4 der Fahrer-WM liegt. Das wurde von Red Bull dementiert. Andere Storys schreiben, Verstappen darf gehen, wenn er zur Sommerpause nicht mindestens WM-Dritter ist. Red Bull und Verstappen äußern sich zu den konkreten Details der Ausstiegsklauseln nicht, weshalb all das vorerst bestenfalls Gegenstand von Spekulationen bleibt.

Klar ist aber inzwischen, dass Sebastian Vettel nicht Marko-Nachfolger als Motorsportkonsulent der Red Bull GmbH wird. Im Interview mit oe24 räumt Marko das Thema auf die Frage, wie konkret die Pläne für eine Führungsposition Vettels bei Red Bull Racing seien, erstmals klipp und klar ab: "Das ist kein Thema und wird auch kein Thema."

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