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Helmut Marko: Red Bull "aus eigener Kraft" siegfähig

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Helmut Marko: Red Bull "aus eigener Kraft" siegfähig
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21.02.2019, 19:12

Red Bull kommt ohne Bestzeit, aber mit sehr viel Rückenwind aus der ersten Testwoche der Formel 1 2019: Sportchef Helmut Marko spricht schon jetzt von Siegen

Gerade mal vier Testtage liegen hinter den Teams. Doch Red-Bull-Sportchef Helmut Marko hat schon genug gesehen, um zu versprechen: Mit seiner Mannschaft werde in diesem Jahr zu rechnen sein. Der Ex-Rennfahrer schwärmt sogar regelrecht: "So eine gute Saisonvorbereitung hatten wir noch nie!" Was sich aber nicht in Rundenzeiten bemerkbar macht: Red Bull erzielte bisher keine Tagesbestzeit.

Das, was Marko so zuversichtlich stimmt, kann aber ohnehin nur bedingt von einem Klassement abgelesen werden. Es ist vor allem die Haltbarkeit der neuen Honda-Antriebe in Verbindung mit einer Leistungssteigerung beim japanischen Hersteller. "Da gibt es kein Problem", sagt Marko. "Der Motor ist zuverlässig." Wenig überraschend stuft er die Zusammenarbeit mit Honda daher auch als "sehr gut" ein.

Pierre Gasly, der den Red Bull RB15 am vierten und letzten Tag der ersten Testwoche bewegt hat, kann Marko nur beipflichten. Sein Eindruck: "Man spürt, dass die Leistung besser geworden ist. Das ist die Hauptsache. Auch die Zuverlässigkeit stimmt. Da hatten wir bislang überhaupt keine Schwierigkeiten. Und was bei Toro Rosso passiert, ist ebenfalls vielversprechend. Kurzum: nur gute Neuigkeiten!"

Marko strotzt vor Zuversicht und Euphorie

Marko wird sogar regelrecht euphorisch. Er hält den Ferrari SF90 derzeit zwar für "sicher das schnellste Auto" in der Formel 1 2019. Doch gleich dahinter sieht er Red Bull und Mercedes. Und: "Wir sind optimistisch, dass wir dieses Jahr aus eigener Kraft Rennen gewinnen können - nicht nur, wenn andere Probleme haben, und nicht nur auf Strecken wie in Monte Carlo und Singapur."

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Alfa Romeo C38

Alfa Romeo C38
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Foto: Giorgio Piola

Renault R.S.19

Renault R.S.19
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Ferrari SF90

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Toro Rosso STR14

Toro Rosso STR14
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Haas VF-19

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Mercedes W10

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Foto: Rubio / Motorsport Images

Alfa Romeo C38

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McLaren MCL34

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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

McLaren MCL34

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Mercedes W10

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Foto: Franco Nugnes

Mercedes W10

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McLaren MCL34

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Alfa Romeo C38

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Ferrari SF90

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Renault R.S.19

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Ferrari SF90

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Red Bull RB15

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Alfa Romeo C38

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Ferrari SF90

Ferrari SF90
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Ferrari SF90

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McLaren MCL34

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Toro Rosso STR14

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Toro Rosso STR14

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Red Bull RB15

Red Bull RB15
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Mercedes W10

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Racing Point RP19

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Mercedes W10

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Mercedes W10

Mercedes W10
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Haas VF-19

Haas VF-19
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Diese mutige Ansage folgt unmittelbar auf den Testabschluss, wo Red Bull im Wochenklassement als drittschlechtestes Team mit Gasly und Max Verstappen nur auf den Positionen 15 und 16 gewertet wurde. Rückstand auf die Spitze: fast 1,4 Sekunden. Doch daraus macht sich im Lager des Energydrink-Giganten niemand etwas, zumal die Laufleistung von insgesamt über 2.200 Kilometern bei Red Bull und auch bei Toro Rosso durchaus vielversprechend war.

"Bisher lief es gut", sagt Marko in seinem Zwischenfazit. Gasly spricht ebenfalls von "produktiven Tagen". Und davon, dass sich Red Bull über eine schnelle Runde bislang zurückgehalten habe: "Der Gesamteindruck vom Fahrzeug ist wirklich gut. Es mag sich vielleicht nicht bei den Rundenzeiten zeigen, aber wir wissen, was wir tun. Und wir sind noch nicht auf die schiere Leistung aus, sondern immer noch damit beschäftigt, unser Paket kennenzulernen." Alles Weitere werde die zweite Testwoche mit sich bringen.

Es gibt nur eine Problemzone ...

Überhaupt habe Red Bull viele Hausaufgaben mitgenommen. "Nach den ganzen Tests müssen wir erst einmal alles analysieren. Ich bin aber schon ziemlich zufrieden." Gehakt habe es nur an einer Stelle: "Die 146 Runden von heute spüre ich schon am unteren Rücken", meint Gasly. Wohl auch, weil die Sitzanpassung nicht vollends geglückt war. "Ich brauche vielleicht einen neuen Sitz, weil ich darin ziemlich rutsche. Aber das werden wir für nächste Woche ändern. Und abgesehen davon gab es keine Probleme."

Müssten Aussagen wie diese eine Warnung für die Konkurrenz sein? Gasly legt sogar noch einmal nach: "Es kommt unterm Strich darauf an, im Rennen schnell zu sein. Darauf haben wir schon hingearbeitet. Und das lässt sich bisher gut an. Es waren richtig gute vier Tage. Aber wir können unsere Grundlagen trotzdem noch optimieren. Wir müssen jetzt einfach in Erfahrung bringen, was am besten funktioniert, damit wir bestmöglich vorbereitet nach Melbourne gehen." Und schenkt man den Worten von Marko Glauben, dann vielleicht sogar mit einer Chance auf den Auftaktsieg.

Mit Bildmaterial von LAT.

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