Helmut Marko: Red Bull im zweiten Spielberg-Rennen noch dominanter?

Helmut Marko geht davon aus, dass die Bedingungen Red Bull beim zweiten Lauf in Spielberg noch mehr entgegenkommen werden: Noch größere Dominanz?

Helmut Marko: Red Bull im zweiten Spielberg-Rennen noch dominanter?

Den Großen Preis der Steiermark haben Red Bull und Max Verstappen souverän für sich entschieden, und Helmut Marko glaubt, dass das beim zweiten Rennen an diesem Wochenende genauso sein könnte - vielleicht sogar noch etwas dominanter. "Die Strecke bleibt gleich, die Autos bleiben gleich. Das Einzige, was sich ändert, sind die Reifen", sagt er gegenüber 'ServusTV'.

Pirelli bringt für das zweite Rennen am Red-Bull-Ring noch weichere Reifen als in der Vorwoche, was den Bullen entgegenkommen sollte. Denn in der Vorwoche hatte man beobachtet, dass man beim Reifenverschleiß besser war als Mercedes.

Laut dem Motorsportkonsulenten hätte man noch zehn Runden draußen bleiben können, nachdem Konkurrent Lewis Hamilton an die Box gefahren war. "Also gehe ich davon aus, dass wir mit den weicheren Reifen dieselbe Dominanz, oder vielleicht sogar mehr, ausüben können", so der Österreicher.

Zudem gibt es noch einen weiteren Faktor, der Red Bull am Sonntag helfen sollte: die vollen Tribünen, die wieder möglich sein werden. "Die Holländer kommen. Da fährt der Max gleich einmal eine Sekunde schneller", schmunzelt Marko bei 'Sky'.

Ein weiterer Ausbau des WM-Vorsprungs wäre aus Sicht von Marko auch wichtig. Aktuell hat Red Bull 40 Punkte Vorsprung auf Mercedes, in der Fahrer-WM sind es jedoch nur 18 Zähler, die Max Verstappen auf Lewis Hamilton hat.

Zwar konnte Mercedes jetzt vier Rennen in Folge nicht gewinnen, doch Marko weiß, dass sich das auch wieder ändern wird: "Es kommen Strecken, auf denen Mercedes wieder stark sein wird. Ich fürchte, Silverstone ist so eine", sagt er.

"Das Ziel ist, dass wir halbwegs ein Polster aufbauen und dort, wo wir nicht siegen können, a la Hamilton auf Platz zwei fahren. Das dann bis ans Ende", so der Österreicher. Er weiß auch, dass gerade einmal acht von 23 geplanten Rennen absolviert wurden. "Da sind wir weit weg von irgendeiner Meisterschaftsprognose oder so."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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