Heute vor 12 Jahren: Schumi und Ferrari besuchen den Papst

Als Michael Schumacher und das Formel-1-Team Ferrari eine Audienz bei Papst Johannes Paul II erhielten und das Kirchenoberhaupt beschenkten.

17. Januar 2005: Michael Schumacher und seine Ferrari-Teamkollegen Rubens Barrichello und Luca Badoer gehen auf eine besondere Dienstreise. Mit dabei sind auch Piero Ferrari sowie Teamchef Jean Todt und Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo.

Ihr Ziel: der Vatikan. Dort bekommt die Ferrari-Delegation eine Audienz bei Papst Johannes Paul II. Die Mitglieder des italienischen Traditionsteams überreichen dem Oberhaupt der katholischen Kirche auch ein Formel-1-Modellauto des Ferrari F2004, mit dem Schumacher seinen 7. WM-Titel erzielt hatte.

Der Papst ist mit der Materie bereits vertraut: Bereits 1988 hatte er seinerseits der Scuderia einen Besuch abgestattet und das Werksgelände in Maranello besichtigt.

Schumacher zeigt sich beeindruckt vom Besuch im Vatikan und sagt hinterher: "Es war sehr bewegend. Ich war zwar schon einmal bei einer Papstaudienz, aber mit dem Team zusammen ist das noch einmal etwas anderes."

Doch schon kurz darauf kehrt für Schumacher und Co. der Alltag ein: Die 1. Testfahrten für die Formel-1-Saison 2005 stehen an. Und knapp 1 Monat nach der Papstaudienz stellt Ferrari das neue Formel-Auto für Schumacher und Barrichello vor, den F2005.

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Rennserien Formel 1
Fahrer Luca Badoer , Michael Schumacher , Rubens Barrichello , Marc Gene
Teams Ferrari
Artikelsorte Feature
Tags ferrari, jean todt, kirche, luca di montezemolo, papst, papst johannes paul ii, petersplatz, piero ferrari, rom, vatikan