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Heute vor zehn Jahren: Michael Schumacher testet GP2-Boliden

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Heute vor zehn Jahren: Michael Schumacher testet GP2-Boliden
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12.01.2020, 10:14

Aufwärmtest: Als Vorbereitung auf sein Comeback mit Mercedes setzte sich Michael Schumacher am 12. Januar 2010 in einen GP2-Boliden in Jerez

Am 23. Dezember 2009 versetzte Michael Schumacher die Formel-1-Szene in Aufruhr. Der Rekordchampion kündigte sein Comeback mit Mercedes an. Nur wenige Wochen später saß er bereits in einem GP2-Boliden, um sich auf seine Herausforderung vorzubereiten. Heute vor exakt zehn Jahren kehrte "Schumi" auf die Rennstrecke zurück.

Am 12. Januar 2010, nur 21 Tage nach seiner Bekanntgabe, absolvierte der siebenfache Weltmeister in einem Formelboliden der obersten Nachwuchsklasse den ersten Testtag. Der Deutsche selbst betrachtete die Testfahrt als Einstimmung und Fitnessprobe für die darauf folgenden Probefahrten mit dem Mercedes.

"Es geht darum, möglichst viele Kilometer zu fahren", erklärte der Deutsche. "Es geht auch darum, leichte Abstimmungsarbeiten zu machen. Für die Ingenieure ist es wichtig, auch mich kennenzulernen. Sie müssen wissen, wie ich auf Veränderungen reagiere, wie ich kommuniziere und wie gewisse Probleme darstelle. Davon können sich meine Jungs jetzt schon ein Bild machen."

Aufgrund von regnerischen Bedingungen schaffte der Kerpener weniger Runden, als er sich ursprünglich vorgenommen hatte. Begleitet von einem Physiotherapeuten und zwei Mercedes-Ingenieuren brachte er sich nach drei Jahren Auszeit wieder in Schuss.

An insgesamt drei Tagen in Jerez spulte Schumacher 1.151 Kilometer ab. Sein Fazit fiel positiv aus: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Test, wir haben gut gearbeitet. Wir konnten alles durchführen, was wir uns vorgenommen haben." Der Deutsche fühlte sich fit, nachdem sein Comeback ein Jahr zuvor mit Ferrari an einer Rückverletzung noch gescheitert war.

"Ich habe mich sofort wieder wohlgefühlt im Auto. Also lasst uns loslegen!", konnte er den Saisonauftakt in Australien gar nicht erwarten. Die Saison 2010 verlief für den damals 41-Jährigen jedoch nicht nach Wunsch. Mit 72 WM-Punkten wurde er Neunter in der Fahrer-Wertung, dreimal wurde er Vierter.

Mit Bildmaterial von GP2/LAT.

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