Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Für Dich empfohlen

Reifen nicht verheizt: So fand Raul Fernandez das entscheidende Limit

MotoGP
Silverstone
Reifen nicht verheizt: So fand Raul Fernandez das entscheidende Limit

MotoGP-Liveticker Silverstone: Raul Fernandez führt Aprilia-Trio an

MotoGP
Silverstone
MotoGP-Liveticker Silverstone: Raul Fernandez führt Aprilia-Trio an

Jorge Martin baut WM-Führung aus: Jetzt tickt er anders als 2024

MotoGP
Silverstone
Jorge Martin baut WM-Führung aus: Jetzt tickt er anders als 2024

Formel-1-Boss sicher: Bald noch mehr Abwechslung an der Spitze

Formel 1
Formel-1-Boss sicher: Bald noch mehr Abwechslung an der Spitze

MotoGP Silverstone 2026: Raul Fernandez gewinnt vor Jorge Martin

MotoGP
Silverstone
MotoGP Silverstone 2026: Raul Fernandez gewinnt vor Jorge Martin

Analyse: Der aggressive Fahrstil von Antonelli - und wie er funktioniert

Formel 1
Analyse: Der aggressive Fahrstil von Antonelli - und wie er funktioniert

Wittmann und van der Linde jagen besondere DTM-Marke am Nürburgring

DTM
Wittmann und van der Linde jagen besondere DTM-Marke am Nürburgring

Warum Formel-1-Neueinsteiger Cadillac noch nicht an "Feinarbeit" denkt

Formel 1
Warum Formel-1-Neueinsteiger Cadillac noch nicht an "Feinarbeit" denkt
Eilmeldung

Hilft Mercedes Honda, in der Formel 1 Fortschritte zu machen?

Mercedes könnte in der Formel 1 zu einem potentiellen Verbündeten von Honda beim Kampf der Japaner werden, ihre aktuellen Schwierigkeiten zu überwinden.

Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08; Fernando Alonso, McLaren MCL32
Yusuke Hasegawa, Honda, mit Zak Brown, McLaren
Toto Wolff, Mercedes, Motorsportchef
Yusuke Hasegawa, Geschäftsführer, Honda
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13
Nase mit Honda-Logo: McLaren MCL32
Oliver Turvey, McLaren MCL32
Oliver Turvey, McLaren MCL32
Oliver Turvey, McLaren MCL32
Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32
Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32
Yusuke Hasegawa, Honda-Projektleiter
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08

Die Hoffnungen von Honda, von Saisonbeginn an Fortschritte zu machen, wurden schon bei den Testfahrten in Barcelona gedämpft. Noch schlimmer kam es aber in den ersten 3 Saisonrennen und auch die Testfahrten nach dem Grand Prix von Bahrain liefen keinesfalls problemlos.

Informationen zufolge hat Honda kürzlich begonnen, mit Mercedes über einen Plan zu sprechen, nach dem der deutsche Hersteller den Japanern hilfreich bei der Lösung der Probleme mit dem neuen Motor unter die Arme greifen könnte.

Details des Deals sollen noch ausgearbeitet werden, der Hauptfokus soll aber darauf liegen, dass Mercedes auf den Gebieten Elektronik und Hybrid helfen könnte.

Input von außen

Das Frage um Hilfe von Mercedes kommt vor dem Hintergrund, dass Honda in den vergangenen Wochen versucht hat, Hilfe von außen zu bekommen. Dazu gehört angeblich auch, den ehemaligen F1-Motorenlieferanten Ilmor miteinzubeziehen.

Honda-F1-Chef Yusuka Hasegawa sagt nicht, wer in die Pläne involviert ist, erklärte aber, dass sein Unternehmen bei seinen Anstrengungen, die Lage zu verbessern, keinen Stein auf dem anderen lasse.

"Wir haben natürlich alles getan, was wir können", sagte er gegenüber Motorsport.com. "Wir nutzen alle Ressourcen von außen. Seit Märzbeginn ändern wir unsere Organisation beinahe [komplett]. Ich denke, es funktioniert besser, aber es war zu spät, unsere Entwicklung zu ändern..."

"Natürlich ist es nicht einfach, denn Modifikationen am Motor brauchen Zeit und das ist ein Problem. Wir haben einige gute Elemente, aber das gesamte Paket ist noch nicht bereit."

Auf die Frage nach Ilmor sagte Hasegawa: "Wir geben keine Namen von Beratern oder Lieferanten preis, aber wir nutzen viele Ressourcen von außen."

Hasegawa sprach auch nicht über den Mercedes-Plan, sagte aber, das Honda Experten einsetze, die schon mit allen aktuellen Formel-1-Herstellern gearbeitet haben.

Deren Einblicke seien für Honda sehr hilfreich dabei gewesen, besser zu verstehen, was fehlt.

"Natürlich haben wir viele Leute von Mercedes, Ferrari und Renault – von daher gesehen 'spionieren' wir also ihre Ideen aus", sagte er scherzhaft.

Mercedes wollte die Situation auf Nachfrage von Motorsport.com nicht kommentieren.

Widerstand von Red Bull

Nicht alle Konkurrenten sind aber davon begeistert, dass Mercedes Honda helfen will und angeblich ist Red Bull einer davon.

Bei den Bullen argumentiert man, dass es ebenso schlimm sei, das geistige Eigentum anderer zu nutzen, wie das Chassis eines Konkurrenten zu benutzen.

Mercedes und Honda brauchen die Zustimmung der anderen Teams aber nicht, um ihren Plan durchzuführen. Der könnte sofort in die Tat umgesetzt werden, wenn sich beide Seiten auf den Umfang der Zusammenarbeit einigen.

Beim Strategietreffen am heutigen Dienstag steht das Thema Hilfe für Honda zwar nicht auf der Tagesordnung, kommt aber sehr wahrscheinlich zur Sprache.

Mit Informationen von Jonathan Noble

Vorheriger Artikel Renault: Einigung auf Formel-1-Motor ab 2021 wird schwierig
Nächster Artikel Fernando Alonso: Siegchancen beim Indy 500 größer als bei F1 in Monaco

Aktuelle News