Formel 1
Formel 1
28 März
FT1 in
29 Tagen
18 Apr.
Rennen in
52 Tagen
09 Mai
Nächstes Event in
70 Tagen
06 Juni
Rennen in
101 Tagen
13 Juni
Rennen in
108 Tagen
R
Le Castellet
27 Juni
Rennen in
122 Tagen
04 Juli
Nächstes Event in
126 Tagen
01 Aug.
Rennen in
157 Tagen
29 Aug.
Rennen in
185 Tagen
12 Sept.
Rennen in
199 Tagen
26 Sept.
Rennen in
213 Tagen
03 Okt.
Nächstes Event in
217 Tagen
10 Okt.
Rennen in
227 Tagen
24 Okt.
Rennen in
242 Tagen
R
Mexiko-Stadt
31 Okt.
Rennen in
249 Tagen
R
Sao Paulo
07 Nov.
Rennen in
255 Tagen
12 Dez.
Rennen in
290 Tagen
Details anzeigen:

Hill vergleicht Senna & Prost: "Hatten sehr unterschiedliche Arbeitsweisen"

Damon Hill wurde in seinen ersten beiden Jahren bei Williams mit zwei Formel-1-Legenden als Teamkollegen konfrontiert: Alain Prost und Ayrton Senna

geteilte inhalte
kommentare
Hill vergleicht Senna & Prost: "Hatten sehr unterschiedliche Arbeitsweisen"

Damon Hill blickt auf eine bewegte, ungewöhnliche Karriere zurück. Der Sohn von Graham Hill kam erst im Alter von 31 Jahren in die Formel 1 und musste sich bereits in seiner ersten vollen Saison 1993 gegen Alain Prost bei Williams behaupten. Ein Jahr später folgte Ayrton Senna.

"Meiner Erfahrung nach kann ich nur sagen, dass die beiden sehr unterschiedliche Arbeitsweisen hatten", analysiert Hill im Interview bei 'auto motor und sport'. Der Brite ergänzt fairerweise, dass Prost nach einem Jahr Pause 1993 erst wieder in die Königsklasse zurückkam.

Während Hill in Ungarn seinen ersten Formel-1-Sieg einfuhr, war Prost der große Favorit. Er war klar die Nummer 1 beim britischen Traditionsteam und startete mit einem Sieg in die Saison. Als Rookie konnte der Brite viel vom erfahrenen Routinier lernen.

"Er war ruhig, hat alles überlegt gemacht. Er war sehr höflich und hat nie auf den Tisch geschlagen. Er hat einfach seinen Job gemacht, ist auf die Rennstrecke gefahren und hat Runden gedreht", erinnert sich Hill an sein erstes Jahr bei Williams.

Er schaffte insgesamt drei Siege und sieben weitere Podestplätze und wurde WM-Dritter. Als Teamkollege sei Prost in diesem einen Jahr sehr "umgänglich" gewesen. Nachdem der Franzose nach dem Gewinn seines vierten WM-Titels seine Karriere endgültig beendete, kam Ayrton Senna zu Williams ins Team.

 

1994 änderte sich die Stimmung bei den Briten. Das Auto sei ein "Biest" gewesen, erinnert sich Hill. Und sein neuer Teamkollege sei nicht so zugänglich gewesen. "Er war sehr förmlich im Umgang, aber auch sehr angestrengt. Er hatte oft eine Falte auf der Stirn und wollte alles verstehen. Er musste Williams erst kennenlernen."

Senna war zuvor sechs Jahre für McLaren gefahren und wurde dreimal Weltmeister, er musste sich an den Teamwechseln erst gewöhnen und die Mannschaft von Frank Williams verstehen. Nachdem der Saisonauftakt nicht nach Wunsch lief (zwei Ausfälle in Serie) sei der brasilianische Superstar immer besorgter geworden.

"Fast beunruhigt", schildert Hill. "Mit mir ist er aber gut ausgekommen, auch wenn er wohl ein wenig misstrauisch mir gegenüber war. Wozu er keinen Grund hatte." Denn es sollte eigentlich Senna die klare Nummer 1 im Team sein und um den WM-Titel kämpfen. Hill musste seine Rolle nach dem schrecklichen Unfall von Imola übernehmen.

Im Vergleich der beiden ewigen Rivalen Senna und Prost lautet Hills Fazit: "Die beiden waren einfach verschiedene Charaktere. Ayrton war im Fahrstil aggressiver."

Mit Bildmaterial von LAT.

61 Jahre Formel-1-Abstinenz: Aston Martins erstes Werksteam

Vorheriger Artikel

61 Jahre Formel-1-Abstinenz: Aston Martins erstes Werksteam

Nächster Artikel

Romain Grosjean: "Haben aus 2019 viel gelernt"

Romain Grosjean: "Haben aus 2019 viel gelernt"
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Fahrer Alain Prost , Ayrton Senna , Damon Hill
Teams ROKiT Williams Racing
Urheber Maria Reyer