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Historische Gebäude abgerissen: Imola bekommt ein neues Gesicht

Imola treibt einige Modernisierungen an seiner Strecke voran und reißt dafür auch alte Gebäude ab - Das Ziel ist eine Rückkehr der Formel 1

Historische Gebäude abgerissen: Imola bekommt ein neues Gesicht

Alte Gebäude müssen in der Tosa einem neuen Eventhaus weichen

Foto: Comune Comune

Das Jahr 2026 steht für die Rennstrecke von Imola ganz im Zeichen der Baustellen. Während man einerseits weiterhin von einer Rückkehr des Formel-1-Zirkus träumt, gilt es andererseits, den Kalender durch Events abseits des Motorsports zu bereichern.

Die Hoffnung auf die Formel 1 ist dabei noch nicht erloschen. Obwohl Imola als einzige Strecke nicht in den Kalender für 2026 zurückkehrt, arbeitet das Autodromo Enzo e Dino Ferrari eng mit der Stadt Imola zusammen, um die Infrastruktur zu modernisieren. Man will bereit sein, sollte die Königsklasse die Tür für eine Rückkehr wieder öffnen.

Angesichts der enorm hohen finanziellen Forderungen der Formel 1 scheint ein fester Platz für Imola derzeit unrealistisch. Wahrscheinlicher ist eine Rückkehr als Ersatzstrecke oder im Rotationsprinzip mit anderen Kursen. Diesbezüglich laufen Gespräche auf allen Ebenen.

Umfassendes Redesign für das Fahrerlager

Auf Wunsch der Teams werden die Paddock-Bereiche 0 und 1 modifiziert. Dabei wird zunächst versucht, die Fläche zu vergrößern, um den Teams mehr Platz zu bieten und die Logistik zu entzerren.

Zudem wird der Vorplatz am Medical Center neu asphaltiert, um den Anforderungen der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) gerecht zu werden. Aktuelle unbefestigte Flächen (1.490 m²) sowie Bereiche mit Betonverbundsteinen (5.340 m²) werden durch ökologischen Asphalt ersetzt. Weitere Maßnahmen sollen die Standards für Sicherheit, Funktionalität und Ästhetik erhöhen.

Imola

Im Bereich des Paddocks sollen die Teams mehr Platz bekommen

Foto: Comune di Imola

Diese Arbeiten ergänzen die drei im Vorjahr errichteten Boxen, die sich bereits bei Rennen und privaten Tests bewährt haben. Zudem hat der Ausbau der Überdachung der Boxenterrasse begonnen. Diese wird in drei Phasen fertiggestellt, beginnend mit dem Abschnitt zwischen den Treppenaufgängen A und C.

Zum Schutz vor künftigen Überschwemmungen wird zudem die Mauer zwischen Paddock und Fluss verstärkt, während der Lärmschutz für die Anwohner innerhalb des Areals erweitert wird.

Das "Event-Haus"

Ein altes Gebäude im Bereich der Tosa-Kurve wurde abgerissen, um Platz für eine neue Hospitality zu schaffen: das "Casa degli Eventi" - auf Deutsch in etwa Event-Haus. Diese multifunktionale Struktur bietet durch eine große, halbkreisförmige Glasfront einen atemberaubenden Blick auf die Kurve. Das Projekt zielt darauf ab, Motorsport und Unterhaltung architektonisch zu verbinden.

Ebenfalls im Bereich der Tosa wird die Verkehrsführung optimiert, um sowohl den Zuschauerstrom zu den Tribünen als auch die Sicherheit der täglichen Nutzer zu verbessern. Die Brücke wird von einer auf zwei Fahrspuren (inklusive Radweg) verbreitert, während zwei strategische Kreisverkehre die Anbindung zwischen der Via Tiro a Segno und den Straßen Via Kennedy sowie Via Quarantini effizienter gestalten.

Straße rund um Imola

Der Verkehrsfluss soll durch eine Verbreiterung der Zufahrtsstraßen besser werden

Foto: Comune di Imola

Auch ohne die Formel 1 erfreut sich Imola 2026 einiger großer Events, darunter das 6-Stunden-Rennen der Langstrecken-WM WEC am 19. April. Zudem nutzen einige Formel-1-Teams die Strecke für private Testfahrten, da diese Aktivitäten nun nicht mehr explizit bei der FIA angemeldet werden müssen.

Die Formel 1 war im Coronajahr 2020 nach 14 Jahren wieder zurück nach Imola gekehrt und hielt die Strecke überraschend bis 2025 im Kalender - 2023 musste das Rennen allerdings aufgrund von Überschwemmungen in der Region abgesagt werden.

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