Honda: Können nicht glauben, was bei Mercedes los ist

Warum Honda nicht nachvollziehen kann, dass Mercedes bei beiden Werksfahrern gleich mehrfach das erlaubte Limit bei Formel-1-Antrieben überschreitet

Honda: Können nicht glauben, was bei Mercedes los ist

Mercedes hat es schon wieder getan: Vor dem Formel-1-Grand-Prix in Brasilien (alle Session auf unserem Schwesterportal Motorsport-Total.com im kostenlosen Formel-1-Liveticker verfolgen!) baute das Team bei Lewis Hamilton einen neuen Verbrennungsmotor ein - den bereits fünften in dieser Saison, bei eigentlich drei erlaubten Einheiten für das komplette Rennjahr. Und das kann Honda als Motorenlieferant von Mercedes-Gegner Red Bull nicht nachvollziehen.

Er sei "ziemlich überrascht" von diesem Vorgehen, sagt Toyoharu Tanabe als Technischer Leiter des Honda-Formel-1-Projekts. "Ich kann nicht verstehen, was da bei Mercedes vor sich geht und warum." Hier die aktuelle Motorenübersicht abrufen!

Denn Tanabe selbst scheint einen überzähligen Motor als Niederlage zu empfinden. Er sagt weiter: "Aus der Sicht eines Antriebsherstellers ist es enttäuschend, wenn man eine Motorenstrafe für einen Fahrer hinnehmen muss."

Eine solche Enttäuschung hat auch Honda bereits hinnehmen müssen, und zwar bei allen vier Formel-1-Fahrern mit Honda-Motor bei den Teams Red Bull und AlphaTauri. Tanabe legt aber wert darauf, dass es im Saisonverlauf 2021 zu "ein paar Unfällen" gekommen sei, wo Honda "ein paar Antriebe" verloren habe. Sonst wäre man vielleicht mit dem normalen Kontingent durchgekommen, meint Tanabe.

Für die restlichen Rennen seien Red Bull und AlphaTauri gut aufgestellt und müssten keine weiteren außerplanmäßigen Antriebswechsel befürchten, sagt Tanabe: "Der aktuelle Plan sieht vor, dass wir mit den bestehenden Antriebssträngen über die Distanz kommen, und zwar bei allen Fahrern. Im Augenblick aber haben wir ausreichend Triebwerke für alle Fahrer zur Verfügung."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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