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Honda hat vor dem Heimrennen in Japan verraten, dass man "Fortschritte bei der Batteriezuverlässigkeit erzielt" habe, allerdings bleiben die Vibrationen ein Problem

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Honda gibt zu, dass die Probleme noch nicht gelöst sind

Foto: LAT Images

Vor dem Großen Preis von Japan am kommenden Wochenende richtet sich alle Aufmerksamkeit auf Aston Martin: Nicht nur, weil Technik-Genie Adrian Newey wohl seinen Posten als Teamchef räumt und Platz für Ex-Audi-Teamchef Jonathan Wheatley macht, sondern auch, weil es das Heimrennen für Honda ist.

Das Problem: Die Antriebseinheit der Japaner ist noch weit davon entfernt, konkurrenzfähig zu sein. Wie schon beim Saisonauftakt in Australien mussten Lance Stroll und Fernando Alonso den Aston Martin AMR26 auch beim letzten Rennen in China vorzeitig abstellen.

Dennoch sei das Wochenende in Shanghai insgesamt nicht schlecht verlaufen, erklärt Honda-Chefingenieur Shintaro Orihara: "In China haben wir dank der Reduzierung der Vibrationen, die die Systeme beeinträchtigen, Fortschritte bei der Batteriezuverlässigkeit erzielt." Das klingt zwar positiv, ist allerdings nur die halbe Wahrheit.

Denn: "Wir müssen weitere Lösungen finden, um die Ursache der Vibrationen, die die Fahrer beeinträchtigen, zu ermitteln", fügt der Japaner hinzu und räumt damit ein, dass die Vibrationen, die in China sogar zur freiwilligen Aufgabe von Alonso führten, weiterhin ein erhebliches Problem darstellen.

Honda: "Leistung noch nicht da, wo wir sie wollen"

"Wir haben uns in der Pause zwischen China und Japan auch darauf konzentriert, unsere Zuverlässigkeit weiter zu verbessern, aber unsere Leistung ist noch nicht da, wo wir sie haben wollen, insbesondere in Hinblick auf das Energiemanagement."

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Suzuka sei diesbezüglich "eine schwierige Strecke, daher haben wir die Erkenntnisse aus Australien und China genutzt, um uns besser auf den Großen Preis von Japan vorzubereiten", sagt Orihara, wohl wissend, dass für Honda nun bereits das wichtige Heimspiel bevorsteht.

"Bevor ich zum Formel-1-Projekt von Honda gestoßen bin, war ich ein großer Fan von Honda und dem Motorsport. Ich komme seit Jahrzehnten nach Suzuka", verrät der heutige Chefingenieur. "Ich habe mich immer darauf gefreut, die Sessions zu verfolgen und Honda anzufeuern, daher weiß ich, wie leidenschaftlich die Fans sind."

Honda möchte in Suzuka die Fortschritte zeigen

"Jetzt bin ich stolz darauf, vor ihnen zu arbeiten, und wir werden weiterhin hart pushen, um zu zeigen, was wir können. Wir wissen, dass wir auf ihre Unterstützung zählen können, auch wenn wir auf der Strecke gerne bessere Ergebnisse zeigen würden."

"Wir sind noch nicht auf dem Niveau, das wir uns für dieses Wochenende gewünscht hätten", gibt Orihara zu und deutet damit bereits an, dass Aston Martin auch beim Großen Preis von Japan wieder ein Problemfall werden könnte. "Aber wir werden weiterhin hart arbeiten, um das Maximum aus unserem Paket herauszuholen."

"Wir freuen uns darauf, die heimischen Fans und die Honda-Anhänger zu sehen", ergänzt der Japaner, und gibt für das Heimspiel in Suzuka wenigstens eine kleine Zielsetzung aus: "Ich möchte, dass sie erkennen, dass wir seit Bahrain Fortschritte gemacht haben."

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