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Analyse

Honda-Motor und Korrelations-Sorgen: Brundles Fazit zum Newey-Aston-Martin

Extreme Seitenkästen und Neweys Handschrift: Der Aston Martin AMR26 beeindruckt, doch Martin Brundle stellt die Reife der Team-Infrastruktur infrage

Aston Martin: Martin Brundle äußert Zweifel trotz Newey-Hype

Der Aston Martin AMR26 beim Test in Barcelona

Foto: Aston Martin Racing

Beim Testauftakt der Formel 1 2026 in Barcelona stand ein Fahrzeug besonders im Fokus: der erste Aston Martin unter der vollständigen Führung von Adrian Newey. Der ehemalige Formel-1-Fahrer und TV-Experte Martin Brundle hat das Debüt des AMR26 analysiert und dabei sowohl Lob als auch deutliche Bedenken geäußert.

Newey trat dem Team aus Silverstone im Jahr 2025 bei und fungiert zur Saison 2026 als Teamchef. Damit ist der aktuelle Bolide das erste Modell, das ganz unter seiner Leitung entstand. Brundle erkennt in der Formsprache klare Merkmale des Star-Designers.

"Adrians Autos neigen dazu, in ihrem schönen, geschwungenen Luftstrom recht homogen zu sein. Man sieht oft, dass an seinen Autos nicht so viele Kleinteile abstehen wie bei anderen", erklärte Brundle gegenüber Sky Sports F1.

Besonders auffällig sei der extreme Unterschnitt an den Seitenkästen. Angesichts des neuen Reglements für die Saison 2026 gäbe es laut Brundle erwartungsgemäß sehr unterschiedliche Interpretationen bei Seitenkästen und Frontflügeln im gesamten Feld. (technische Analyse des AMR26)

Herausforderungen durch Korrelation und Honda-Motor

Trotz der Vorschusslorbeeren stellt der Experte die Frage, ob die Infrastruktur bei Aston Martin bereits reif für Neweys Visionen ist. Ein kritischer Punkt sei die Abstimmung zwischen den Simulationen und der Realität. Brundle zweifelt, ob Newey bereits genug über den Windkanal und die digitalen Werkzeuge bei Aston Martin weiß, um eine präzise Korrelation der Daten zu gewährleisten.

Auch beim Personal bleibe abzuwarten, ob Newey das richtige Team um sich hat, um seine Ideen perfekt umzusetzen. Ein weiteres Fragezeichen stehe hinter der Antriebseinheit von Honda, nachdem der japanische Hersteller Probleme bei der Entwicklung angedeutet hatte.

Neweys Perfektionismus als Risiko

Ein weiterer Faktor für den späten Testbeginn des Teams ist laut Brundle der Arbeitsstil des Briten. Newey ist dafür bekannt, Designs so spät wie möglich freizugeben, um die Entwicklungszeit maximal auszureizen.

"Es hat mich überhaupt nicht überrascht, dass das Auto spät dran war. Adrian wird das immer bis an das absolute Limit treiben, weil er ein Maximum an Zeit für die Entwicklung und das Verständnis der Teile haben möchte", so Brundle. Er betonte zudem, dass Newey in seiner neuen Rolle als Teamchef nicht mehr der Kontrolle durch Figuren wie Christian Horner oder Patrick Head unterliege.

Obwohl Brundle davon ausgeht, dass der AMR26 im Laufe des Jahres konkurrenzfähig sein wird, bleibt das Projekt für ihn eine große Herausforderung. "Wir müssen abwarten, ob er es geschafft hat. Hoffen wir, dass das Auto fliegt", resümierte der Experte.

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